Als Frau mit Migrationsgeschichte arbeite ich differenziert, ganzheitlich und systemisch. Ich unterstütze Einzelpersonen und Paare durch alltägliche sowie strukturell begründete Herausforderungen - Online und vor Ort.
Ich glaube daran, dass Verbundenheit und Gemeinschaft heilende Kraft haben können. Als neugieriger und empathischer Mensch führten mich meine beruflichen Wege konsequent in soziale Arbeitsfelder. Zunächst arbeitete ich an Schulen, wo ich über zehn Jahre hinweg Schüler:innen sowohl als Lehrkraft als auch als Vertrauenslehrerin bei schulischen und familiären Konflikten begleitete. Diesen reichen Erfahrungsschatz bringe ich heute als systemische Therapeutin ein und arbeite vor allem mit Paaren und Einzelpersonen. Sie finden bei mir Unterstützung dabei, intrinsisch motivierte, bewusste und sinnorientierte Verbindungen sowie Lebenswege zu gestalten. Mein Verständnis von Intersektionalität und bewusster Kommunikation ermöglicht es mir, mit meinen Klient:innen in eine tiefe und tragfähige Verbindung zu treten. Häufig spiegeln sie mir zurück, dass sie sich in der Komplexität ihrer Lebensrealitäten gesehen und verstanden fühlen. Neben meiner Tätigkeit als Pädagogin entwickelte ich Workshops und Kurse zu mentaler Gesundheit, Stressbewältigung und Kommunikation. In diesen Kontexten wuchs meine Leidenschaft für die Verbindung von Bildung und therapeutischer Arbeit. Der Entschluss, die Ausbildung zur systemischen Therapeutin zu absolvieren, war daher ein konsequenter Schritt. Heute finde ich meine berufliche Erfüllung darin, Paare und Einzelpersonen auf ihrem Weg zu einem stimmigen und nachhaltigen Wohlbefinden zu begleiten.
Hier ist eine kurze Einführung dazu, wie ich mit Einzelpersonen arbeite und wie ich Paartherapie gestalte:
EINZELPERSONEN Ich bin davon überzeugt, dass wir als Menschen nicht losgelöst von unseren Kontexten existieren. Wenn Sie sich ängstlich, gestresst oder überfordert fühlen; bis zu dem Punkt, an dem es sich nicht mehr tragbar anfühlt, lade ich Sie dazu ein, die Systeme, in denen Sie sich bewegen, gemeinsam mit mir erneut in den Blick zu nehmen. Situationen, die sich sehr schwer oder kaum überwindbar anfühlen, können leichter werden, wenn wir neue Herangehensweisen kennen und händeln lernen. Diese Veränderungen können viele Formen annehmen, etwa durch Umdeutung (Reframing), die Arbeit mit inneren Anteilen oder ressourcenorientierte Ansätze. Ergänzend dazu bringe ich meine Perspektive als queere Frau of Color ein, die mir eine besondere Sensibilität für die individuellen Facetten unterschiedlicher Lebensrealitäten ermöglicht. Die Begleitung von Menschen mit Migrationsgeschichte, Third-Culture-Personen sowie von Menschen mit nicht-normativen Lebenswegen bildet einen besonderen Schwerpunkt meiner Arbeit. Ich glaube daran, dass meine Klient:innen die Werkzeuge, die sie zur Bewältigung ihrer Herausforderungen brauchen, bereits in sich tragen. Meine Aufgabe sehe ich darin, sie dabei zu unterstützen, diese Werkzeuge intentional, klar und selbstbewusst zu nutzen.
PAARTHERAPIE Mein Therapieraum lädt Paare dazu ein, die Dynamiken ihrer Beziehung gemeinsam zu erforschen. In unseren Sitzungen können sich beide Partner:innen verletzlich zeigen mit in dem Wissen, dass der Raum durch transparente Strukturen und einen klaren, achtsamen Kommunikationsrahmen getragen wird. Mein systemischer Ansatz berücksichtigt auch die größeren Systeme, in die Paare eingebettet sind. Nicht selten wird eine Beziehung, oft unbewusst, zum Resonanzraum für ungelöste Verletzungen aus früheren Lebenskontexten, für dysfunktionale Dynamiken anderer Systeme oder für Bewältigungsstrategien, die heute nicht mehr hilfreich sind. Vor diesem Hintergrund ermutige ich insbesondere internationale und/oder queere Paare dazu, auch jene Bereiche gemeinsam zu betrachten, die auf den ersten Blick nicht unmittelbar mit ihrer aktuellen Problematik verbunden scheinen. Häufig eröffnen sich dabei überraschende und bereichernde Einsichten. Unabhängig davon, was Sie in meine Praxis führt, gestalten wir gemeinsam einen affirmativen Rahmen, der sich für beide sicher und wohltuend anfühlt. Wir machen vorhandene Stärken sichtbar, bauen neue Ressourcen auf und fördern Wachstum, zum Wohl der Beziehung und jeder einzelnen Person darin.
Über einen Zeitraum von zehn Jahren war ich in unterschiedlichen pädagogischen Rollen tätig. Ich beriet Schüler:innen als Vertrauenslehrerin, unterstützte diese und deren Familien in herausfordernden Lebenssituationen, leitete Gruppenangebote und entwickelte Workshops, Projekte sowie Curricula zu den Themen Kommunikation, Stressbewältigung und mentale Gesundheit.
Als mir zunehmend bewusst wurde, dass genau in diesem Feld meine größte fachliche und persönliche Leidenschaft liegt, entschied ich mich, den schulischen Bereich zu verlassen und die Ausbildung zur systemischen Einzel- und Familientherapeutin zu beginnen. Seit Mai 2025 arbeite ich in meinem eigenen Therapieraum und begleite Paare, Familien und Einzelpersonen in ihren individuellen Entwicklungs- und Veränderungsprozessen. Ende 2025 absolvierte ich das Basistraining zur Emotionsfokussierten Therapie (EFT), welche mir und meinen Klient:innen Zugänge zu tieferliegenden Emotionen und Dynamiken erleichtert und so den Aufbau von stärkeren Basen ermöglicht.
• November 2025 | EFT-Fortbildung (Emotionsfokussierte Therapie)
• 2024–2025 | Systemische Einzel-, Paar- und Familientherapeutin (DEAKAD)
• 2015–2024 | Oberstufenlehrerin, Vertrauenslehrkraft, pädagogische Supervisorin & Entwicklung von Wahlpflichtkursen und Workshops zu: Stressmanagement, Suchtprävention & Kommunikationsstrategien, Fritz-Karsen-Schule (Berlin)
• 2022 | Pädagogische Supervisorin - Stressprävention & Stressbildung an Schulen, NGO Dare2Care (Berlin)
• 2008 | Kommunikation & Coaching-Ausbildung, DialogDirect