Hier ist eine kurze Einführung dazu, wie ich mit Einzelpersonen arbeite und wie ich Paartherapie gestalte:
1. EINZELPERSONEN
Ich bin davon überzeugt, dass wir als Menschen nicht losgelöst von unseren Kontexten existieren. Wenn Sie sich ängstlich, gestresst oder überfordert fühlen; bis zu dem Punkt, an dem es sich nicht mehr tragbar anfühlt, lade ich Sie dazu ein, die Systeme, in denen Sie sich bewegen, gemeinsam mit mir erneut in den Blick zu nehmen. Situationen, die sich sehr schwer oder kaum überwindbar anfühlen, können leichter werden, wenn wir neue Herangehensweisen kennen und händeln lernen.
Diese Veränderungen können viele Formen annehmen, etwa durch Umdeutung (Reframing), die Arbeit mit inneren Anteilen oder ressourcenorientierte Ansätze. Ergänzend dazu bringe ich meine Perspektive als queere Frau of Color ein, die mir eine besondere Sensibilität für die individuellen Facetten unterschiedlicher Lebensrealitäten ermöglicht. Die Begleitung von Menschen mit Migrationsgeschichte, Third-Culture-Personen sowie von Menschen mit nicht-normativen Lebenswegen bildet einen besonderen Schwerpunkt meiner Arbeit.
Ich glaube daran, dass meine Klient:innen die Werkzeuge, die sie zur Bewältigung ihrer Herausforderungen brauchen, bereits in sich tragen. Meine Aufgabe sehe ich darin, sie dabei zu unterstützen, diese Werkzeuge intentional, klar und selbstbewusst zu nutzen.
2. PAARTHERAPIE
Mein Therapieraum lädt Paare dazu ein, die Dynamiken ihrer Beziehung gemeinsam zu erforschen. In unseren Sitzungen können sich beide Partner:innen verletzlich zeigen mit in dem Wissen, dass der Raum durch transparente Strukturen und einen klaren, achtsamen Kommunikationsrahmen getragen wird.
Mein systemischer Ansatz berücksichtigt auch die größeren Systeme, in die Paare eingebettet sind. Nicht selten wird eine Beziehung, oft unbewusst, zum Resonanzraum für ungelöste Verletzungen aus früheren Lebenskontexten, für dysfunktionale Dynamiken anderer Systeme oder für Bewältigungsstrategien, die heute nicht mehr hilfreich sind. Vor diesem Hintergrund ermutige ich insbesondere internationale und/oder queere Paare dazu, auch jene Bereiche gemeinsam zu betrachten, die auf den ersten Blick nicht unmittelbar mit ihrer aktuellen Problematik verbunden scheinen. Häufig eröffnen sich dabei überraschende und bereichernde Einsichten.
Unabhängig davon, was Sie in meine Praxis führt, gestalten wir gemeinsam einen affirmativen Rahmen, der sich für beide sicher und wohltuend anfühlt. Wir machen vorhandene Stärken sichtbar, bauen neue Ressourcen auf und fördern Wachstum, zum Wohl der Beziehung und jeder einzelnen Person darin.