Ich biete ein strukturiertes und kostenloses 60-Minuten-Erstgespräch: Wir machen ein kurzes Stück der eigentlichen Arbeit zusammen. Du wirst spüren, ob es passt.
Hallo! Vielleicht kennst du das: Im Zusammensein mit anderen fühlst du dich selten wirklich wohl. Da ist oft eine Anspannung, ein Unbehagen, das sich schwer benennen lässt, und am liebsten soll es einfach weggehen. Nach außen funktionierst du, vermutlich sogar gut, und vieles mag dir gelungen sein. Aber gerade da, wo es dir wirklich wichtig ist, in Beziehungen, in Nähe, fühlst du dich oft nicht wie du selbst: zu ängstlich, zu kompliziert, nicht selbstbewusst genug. Und wenn es schwierig wird, suchst du den Fehler zuerst bei dir. "Etwas stimmt nicht mit mir."
Vielleicht hast du gerade jemanden kennengelernt, mit dem es endlich stimmig sein könnte, und wieder kommen die alten Ängste und Muster hoch. Vielleicht steckst du in einer Partnerschaft, in der sich dieselben Streits, dasselbe Schweigen, dieselben Versöhnungen wiederholen, ohne dass sich etwas löst. Vielleicht liegt eine Trennung hinter dir, die du nicht loslassen kannst, und du erkennst zum ersten Mal, dass sich da etwas wiederholt. Und vielleicht bist du schwul, lesbisch oder bi und hast dich in deinem Wesen nie ganz willkommen gefühlt.
Vielleicht wünschst du dir schon lange, in Beziehungen gelassener unterwegs zu sein, sicherer, freier, mehr du selbst. Und vielleicht hast du gemerkt, dass das leichter gesagt ist als getan. Das hat einen Grund, und er liegt nicht an deinem Willen: Dieses unangenehme Gefühl ist meist ein Stress in deinem Nervensystem, der viel älter ist als die Situationen, in denen er auftaucht. Es ist also nicht so, dass etwas mit dir nicht stimmt. Dein Körper hat früh gelernt, im Kontakt auf der Hut zu sein, und nie, wie sich Ruhe und Sicherheit von innen anfühlen. Genau das lässt sich nachholen. Man nennt es psychologische Sicherheit, und sie entsteht nicht im Kopf, sondern über Einstimmung: im Kontakt mit einem Nervensystem, das wirklich mitgeht.
Womit Menschen zu mir kommen
Beziehung in der Krise: Du bist in einer Partnerschaft, in der sich Konflikte wiederholen oder Distanz eingezogen ist, und du willst verstehen und verändern, was da zwischen euch passiert.
Wiederkehrende Muster: Ob beim Dating, nach einer Trennung oder in der Familie: Du merkst, dass sich etwas wiederholt, und willst es nicht noch einmal durchlaufen.
Ruhe und Selbstkontakt: Du funktionierst gut und bist trotzdem selten wirklich entspannt, mit anderen oder mit dir. Du willst lernen, wie sich Sicherheit von innen anfühlt.
Neuausrichtung: Die alten Fragen werden leiser, und eine neue wird laut: was eigentlich deins ist, in Arbeit, Beziehung und Leben.
Wie wir arbeiten
Meine Sitzungen sind erlebnisorientiert. Wir sprechen miteinander und schauen gemeinsam, was du mitbringst, und ich biete dir Perspektivwechsel an, die einen Unterschied machen. Der Kern der Arbeit passiert in geführten inneren Reisen: einem sanften, wachen Zustand, in dem du jederzeit die Kontrolle behältst, während wir direkt mit dem Teil von dir arbeiten, der früh gelernt hat, dass Nähe ihren Preis hat. Je nachdem, was dir dient, arbeite ich mit bindungsorientierter Imaginationsarbeit (in der Tradition von Dr. Daniel Brown, Harvard Medical School) oder mit achtsamer Körperwahrnehmung und innerer Präsenz. Dabei machst du eine Reihe positiver Referenzerfahrungen, die dir helfen zu spüren, wohin die Reise gehen kann. Du lernst, automatische Stress- und Beziehungsmuster früher zu erkennen und ihnen mit mehr Ruhe und Wahlfreiheit zu begegnen. Du brauchst keinerlei Erfahrung mit Hypnose oder Meditation.
Zwischen den Sitzungen bekommst du persönliche Audioaufnahmen, die ich eigens für dich und deinen Prozess erstelle, damit die Arbeit in deinem eigenen Rhythmus weitergeht, zum Beispiel vor dem Einschlafen. Klienten nennen diese Aufnahmen immer wieder als das, was die Veränderung nachhaltig macht.
Was sich verändert
Menschen, mit denen ich arbeite, beschreiben, dass es innen ruhiger wird: weniger auf der Hut sein, weniger performen, mehr wirklich im Raum sein. Du beginnst, in deinen Beziehungen anzukommen, statt dich an ihnen abzuarbeiten. Und wenn das Ringen nachlässt, verschiebt sich die Frage, ziemlich verlässlich, von "was stimmt nicht mit mir" zu "was ist eigentlich meins": was du willst, was deine Arbeit sein soll, wofür dein Leben da ist. Klienten sagen es meist ganz einfach: "Ich fühle mich wieder mehr wie ich selbst."
Wer ich bin
Ich bin hypnosystemischer Coach mit einem Doktortitel in Sozialanthropologie. Bevor ich diese Arbeit gemacht habe, habe ich jahrelang erforscht, wie Menschen sich unter schwierigen Bedingungen ein Leben und einen Sinn aufbauen. Diese Neugier bringe ich mit in die Einzelarbeit, zusammen mit einer ruhigen, geerdeten Präsenz. Ich arbeite online, auf Deutsch und Englisch, mit Klienten in ganz Europa und darüber hinaus.
Wie wir anfangen
Wir beginnen mit einem kostenlosen 60-minütigen Videogespräch. Es hat eine klare Struktur: Du erzählst mir, was dich herführt, wir machen gemeinsam ein kurzes Stück der eigentlichen Arbeit, damit du spüren kannst, wie sich das anfühlt, und ich sage dir ehrlich, ob und wie ich mit dir arbeiten würde, inklusive eines konkreten Vorschlags für eine erste Phase. Kein Druck, in keine Richtung. Wenn es passt, wirst du es merken.
Schreib mir gern mit deinen verfügbaren Zeiten, und ich schlage dir einen Termin vor.
In über 700 Einzelsitzungen habe ich vor allem mit Menschen gearbeitet, deren Themen sich um Bindung drehen: Bindungsangst und Verlustangst, ängstliche, vermeidende oder desorganisierte Bindungsmuster, People Pleasing und das Gefühl, in Beziehungen den Kontakt zu sich selbst zu verlieren. Manche meiner Klienten sind bereits vertraut mit den Bindungsstilen, dem inneren Kind, mit Entwicklungs- und Bindungstrauma oder der Rolle des Nervensystems. Andere kommen einfach mit dem Gefühl, dass sich etwas ändern muss. Beides ist ein guter Anfang, denn in dieser Arbeit geht es nicht darum, mehr zu wissen. Es geht um den Punkt, an dem aus Verstehen Erfahrung wird: bindungsorientierte Arbeit (attachment repair) mit Imagination, Körperwahrnehmung und Regulation, damit sich Sicherheit nicht nur denken, sondern spüren lässt. Auch Hochsensibilität und Neurodivergenz sind mir aus vielen Verläufen vertraut, ebenso die Erfahrungen queerer Klienten und von Menschen, die im Ausland leben.
2024 - 2026: Ausbildung in integrativer und kontemplativer Psychologie bei Dr. John Churchill (Schüler von Dr. Daniel Brown)
2021–2024: Ausbildung in hypnotischen Interventionen bei Bindungsstörungen im Erwachsenenalter (entwickelt von Dr. Daniel Brown, Harvard Medical School)
2024: NLP Master-Trainer, zertifiziert durch die Deutsche Gesellschaft für Neurolinguistisches Programmieren (DVNLP)
2023: NLP Master, zertifiziert durch die Deutsche Gesellschaft für Neurolinguistisches Programmieren (DVNLP)
2022: NLP Practitioner, zertifiziert durch die Deutsche Gesellschaft für Neurolinguistisches Programmieren (DVNLP)
2021: Hypno-Systemischer Coach, zertifiziert durch den Deutschen Fachverband Coaching (DFC)
2020: Promotion (PhD) in Sozialanthropologie, Universität Basel, Schweiz