In meiner Arbeit verbinde ich Gestalttherapie und Coaching, um Menschen in herausfordernden Lebensphasen differenziert und ganzheitlich zu begleiten. Mich interessiert dabei weniger die schnelle Lösung eines Problems als das Verstehen dessen, was im Moment wirklich wirksam ist – innerlich wie äußerlich. Veränderung entsteht für mich dort, wo Menschen sich selbst bewusster wahrnehmen und wieder in Kontakt mit ihren eigenen Bedürfnissen, Grenzen und Möglichkeiten kommen.
Ein zentraler Aspekt meiner Arbeit ist meine feine, sensible Wahrnehmung für das, was sich im Kontakt zeigt. Viele Klient:innen kommen mit einem diffusen Gefühl von Überforderung, Erschöpfung oder innerer Unruhe, ohne ihr Anliegen klar benennen zu können. Ich arbeite mit dem, was zunächst spürbar ist – in der Stimmung, im Körper, im Sprechen oder im Schweigen – und unterstütze dabei, diese Erfahrungen behutsam in Worte, Bilder oder Handlungsimpulse zu übersetzen. Dadurch entsteht Orientierung, ohne dass etwas forciert werden muss.
Gestalttherapie verstehe ich als einen beziehungs- und erfahrungsorientierten Ansatz. Die therapeutische Beziehung ist Teil der Arbeit, nicht nur ihr Rahmen. Was sich zwischen uns zeigt, kann Hinweise auf Beziehungsmuster, innere Konflikte oder ungenutzte Ressourcen geben. Gleichzeitig bleibt meine Arbeit immer eng mit der Lebensrealität der Klient:innen verbunden: mit ihren Partnerschaften, Familien, beruflichen Rollen und den Anforderungen, die sie tragen.
Durch meine langjährige Tätigkeit als Coach bringe ich zudem eine strukturierende, klärende Perspektive ein. Ich bin es gewohnt, Menschen in komplexen Entscheidungsprozessen zu begleiten, Verantwortung mitzudenken und innere Themen mit äußeren Handlungsspielräumen zu verbinden. Diese Verbindung aus therapeutischer Tiefe und coachender Klarheit ist besonders hilfreich für Menschen, die viel Verantwortung tragen und sich dennoch mehr innere Stimmigkeit wünschen.
Meine Arbeit richtet sich ausdrücklich auch an Menschen, die keine oder wenig Erfahrung mit Therapie oder Coaching haben. Mir ist wichtig, einen zugänglichen, sicheren Rahmen zu schaffen, in dem Unsicherheit, Ambivalenz und innere Verletzlichkeit Platz haben dürfen. Ich arbeite ohne vorgegebene Ziele oder Bewertungen und verstehe den Prozess als gemeinsamen Weg, der sich am Tempo und an den Möglichkeiten der Klient:innen orientiert.
Meine Haltung ist präsent, ruhig und zugewandt. Ich arbeite auf Augenhöhe und mit Respekt für individuelle Lebenswege. Therapie und Coaching sind für mich kein Reparaturprozess, sondern eine Einladung zu mehr Bewusstheit, Selbstkontakt und innerer Beweglichkeit – damit neue Schritte möglich werden, die sich stimmig und tragfähig anfühlen.