Ich habe mich in meinem Studium leidenschaftlich mit feministischer Theorie beschäftigt – besonders mit unbezahlter Haus- und Carearbeit. Für mich war früh klar: Ich will feministisch arbeiten. Der Weg dahin war allerdings alles andere als gradlinig.
Ich weiß, wie es ist, sich lost zu fühlen. In Sackgassen zu landen, gegen geschlossene Türen zu rennen, immer wieder alles infrage zu stellen. Nach meinem Abschluss mitten im Lockdown klappte der Berufseinstieg nicht wie erhofft. Eine langjährige Beziehung zerbrach. Es folgte eine rastlose Zeit und viele, viele Heartbreaks. Dann ein Coaching, das vieles veränderte – und die Vision entstehen ließ: der Heartbreak Club.
Feministische Einzel- und Gruppencoachings für FLINTA+ in Krisen- und Umbruchsphasen. Wo Pläne nicht aufgehen – oder sich Erfolg leer anfühlt. Dabei geht es nicht nur um klassischen Liebeskummer. Viele Dinge brechen uns das Herz: berufliche Enttäuschungen, Freund*innenschaften, gesellschaftliche Erwartungen und Ideale. Wenn wir ständig fühlen, dass wir nicht gut genug oder zu viel sind.
Seit meiner Ausbildung zur systemischen Coach (Herbst 2022) begleite ich Menschen in Einzelcoachings dabei, herauszufinden, wie sie freier, liebevoller und selbstbestimmter leben können. Im Oktober 2024 habe ich den Heartbreak Club gelauncht – seither biete ich Gruppencoachings für FLINTA+ an.
In meinen Coachings schaffe ich einen Raum, in dem Heartbreaks normalisiert werden und meine Klient*innen dem gesellschaftlichen Leistungsdruck entkommen können. Einen Ort zum Ankommen, Fühlen, Verarbeiten – und zum Lernen, wie wir in schwierigen Zeiten liebevoll mit uns umgehen. Von dort aus stellen wir die Frage: Wie würde ein Leben aussehen, das wirklich mir entspricht?
Ich glaube an Zärtlichkeit als Kraft. An Verletzlichkeit als Mut. Ich glaube nicht an vorgefertigte Vorstellungen davon, wie Leben, Liebe oder Heilung auszusehen haben. Lass uns gemeinsam herausfinden, wie du so leben und lieben kannst, dass es dir entspricht.
Ich arbeite methodisch vielfältig, um Kopf, Körper und Herz anzusprechen. Denn Veränderung entsteht vor allem dann, wenn wir etwas nicht nur rational, sondern auch emotional verstehen. Meine Methoden ziehe ich vor allem aus meinen systemischen und feministischen Coaching-Ausbildungen. Zusätzlich fließen Übungen ein, die ich selbst als hilfreich erlebt habe – aus Coachings, aus Büchern (ich bin großer Fan von Selbsthilfebüchern, solange sie keine neoliberale Selbstoptimierung sind) und aus meiner langjährigen Erfahrung in der Leitung von Impro- und Performancegruppen. Ich kombiniere dabei feministische Theorie mit Praxis. Das bedeutet, dass wir Probleme auch gesellschaftlich und strukturell einordnen. Das Fundament dafür bildet meine jahrelange Auseinandersetzung mit mit feministischer Theorie und Praxis auf wissenschaftlicher, beruflicher, aktivistischer und persönlicher Ebene.
Ich arbeite vor allem mit: • Teilen und Austausch • Gesellschaftlich-struktureller Reflexion • (intuitiver) Bewegung • Achtsamkeit • Imaginationsreisen und Meditation • Künstlerischem Gestalten • Aufstellungen • Selbstmitgefühl (nach Kristin Neff) • Entspannung
In den Gruppencoachings starten wir mit einer Vorstellungsrunde, schaffen Vertrauen, und gehen dann gemeinsam in Theorie, Austausch und Übungen. Diese Angebote sind aktuell für FLINTA+ und auf Deutsch – eine englischsprachige Gruppe ist in Planung.
In den Einzelcoachings arbeiten wir gezielt an deinen Themen. Wir klären, wo du Veränderung suchst, und richten die Sitzungen danach aus. Ich passe dabei die Methoden individuell an dich an. Einzelcoachings sind offen für alle Genders und möglich auf Deutsch oder Englisch.
Mein Ziel ist es, einen Raum zu schaffen, in dem wir neugierig werden auf uns selbst. Wo wir hinschauen, statt wegzurennen. Wo wir die Geschichten umschreiben, die uns klein halten, damit wir ein mutiges, selbstbestimmtes Leben führen können – radikal zärtlich in Verbindung mit uns selbst und anderen.