Ich bin eine leidenschaftliche Gestalttherapeutin und Körperpsychotherapeutin mit medizinischem Hintergrund und liebe diese Therapieform, weil sie so lebendig ist
Von Haus aus bin ich Ärztin und habe in den Bereichen Innere Medizin, Onkologie usw. gearbeitet, hatte jedoch zunehmend das Gefühl, dass mir ein wichtiger Teil des Heilungsprozesses entgeht, wenn ich nur den Körper behandle. Deshalb begann ich eine Ausbildung in Gestalt- und Körperpsychotherapie und verband beide Wege miteinander, als ich als Ärztin in einer psychosomatischen Klinik tätig war. Seit Anfang 2026 bin ich selbstständig in eigener Praxis in Berlin tätig, ich biete Einzel- und Gruppensitzungen an und leite Workshops. Außerdem bin ich nach Abschluss meiner Ausbildung in Gestalttherapie als Dozentin an meinem ehemaligen Gestaltinstitut (GIF, Gestalt-Institut Frankfurt a.M.) tätig geworden, leite dort den Mitgliederbereich und werde ab bald auch eine Jahrgangsgruppe leiten.
Privat lebe ich in Berlin, nachdem ich in Stuttgart aufgewachsen bin und in Köln Medizin studiert habe. Mit Anfang 30 bin ich mit dem Fahrrad von Deutschland nach Indien gefahren und habe dabei viele verschiedene Menschen und Kulturen kennengelernt und erlebt – eine Zeit in meinem Leben, die mich wirklich geprägt hat. Heute mag ich es etwas ruhiger, bin aber nach wie vor sehr naturverbunden und schätze den Austausch mit Menschen, mache Sport und lese gerne inspirierende Bücher.
Eine Sitzung kann wie folgt aussehen:
Zu Beginn finden wir gemeinsam heraus, was für die aktuelle Sitzung im Vordergrund steht und womit wir dann weiter arbeiten werden. Hierbei verlassen wir uns auf das Gestalt-Prinzip, dass sich das, was für die eigene Entwicklung gerade "dran" ist und wofür vielleicht gerade genau die Kapazitäten vorhanden sind, offenbart und zeigt. Das Thema kann dann ganz unterschiedliche Formen annehmen und unterschiedlich groß sein und auch von Sitzung zu Sitzung sowie von Person zu Person variieren. Danach geben wir diesem Thema dann mehr Raum und gehen in einen Prozess, der quasi von Moment zu Moment weiter entsteht. Auch das kann sehr unterschiedlich aussehen und verschiedene Ausmaße entwickeln, kann eher auf verbaler Ebene oder mehr auf der körperlichen Ebene stattfinden. In manchen Sitzungen sind es auch viele kleine Prozesse.
Und sind dann am Ende alle Probleme gelöst?
Nun ja, manchmal kann ein Thema innerlich abgeschlossen werden und sich lösen, das muss aber nicht so sein. Manche Prozesse brauchen Zeit, brauchen den Alltag, um integriert zu werden oder sind noch nicht "reif", um komplett abgeschlossen zu werden. All diese Varianten sind okay und ganz normal.
Was für die allermeisten Fälle zutrifft ist, dass durch die Therapie mehr Bewusstheit entsteht für sich selbst, für die eigenen inneren Pozesse und für den Körper. Und dass durch diese Bewusstheit mehr Handlungsspielraum, Entscheidungsfreiheit sowie Selbstständigkeit wachsen kann.
Allgemeine Informationen zum Ansatz:
Meine Sitzungen bieten einen Rahmen und Raum zum Experimentieren, Erkunden, Spielen, Klarheit gewinnen, Verarbeiten, Loslassen, Vorankommen oder einfach nur zum Sein. Der Körper wird in seinen Empfindungen und Bewegungen ernst genommen und ist ebenfalls Teil des gesamten Prozesses. Er kann uns als Wegweiser dienen oder als Resonanzkörper fungieren, um Dinge auf einer tieferen Ebene zu verstehen. Veränderungen werden greifbarer, realer und erreichbarer.
Wir arbeiten gemeinsam an den Themen, die im Moment im Vordergrund sind, und folgen dem Fluss, der sich daraus ergibt. Oft führen die Themen zurück zu einer vergangenen oder einer sehr aktuellen Erfahrung, die wir dann aus verschiedenen Perspektiven betrachten und erforschen können – manchmal sogar wortwörtlich. Dadurch gewinnen die Themen an Klarheit. Wenn ein offenes Thema „abgeschlossen“ werden kann (was viele verschiedene Formen annehmen kann), spricht man auch davon, dass sich eine „offene Gestalt“ schließt – daher der Name „Gestalttherapie“.
In unser eigenes Potenzial einzutauchen und wirklich bei uns selbst und miteinander zu sein – für mich fühlt sich das oft magisch an und macht die Gestalttherapie so besonders. Letztendlich bedeutet Gestalttherapie für mich Lebendigkeit, Wachstum, Freiheit und Eigenverantwortung, alles getragen und verwurzelt in Liebe.
Ich habe 2 Jahre lang als psychosomatische Assistenzärztin und Therapeutin in einer Klinik für Psychosomatik gearbeitet und parallel in Teilzeit meine eigene Praxis betrieben. Seit Anfang 2026 bin ich Vollzeit in meiner Privatpraxis in Berlin-Kreuzberg tätig.
Erfahrungen sammelte ich zudem in der Inneren Medizin, wo ich 2,5 Jahre lang in zwei verschiedenen Krankenhäusern in Köln und Stuttgart in einem breiten Spektrum von Fachgebieten tätig war, darunter Kardiologie, Gastroenterologie und Onkologie, bevor ich mich entschloss, eine Auszeit zu nehmen und mit dem Fahrrad eine Weltreise zu unternehmen.
Gestalt- und Körperpsychotherapeutin am Gestalt-Institut Frankfurt am Main von 2021 bis 2025. 2008-2015 habe ich Medizin studiert und 2015 mein Staatsexamen abgelegt; 2017 schloss ich meine Doktorarbeit (Dr. med.) ab.
Meine Schulzeit verbrachte ich in der Nähe von Stuttgart, wo ich die Grundschule und anschließend das Gymnasium besuchte.