Mein Therapiebogen läuft normalerweise so ab: Wir identifizieren die Hauptprobleme (normalerweise unerwünschte Emotionen) und dann fangen wir mit Psychoedukation und Kompetenztraining an, um effektiv mit ihnen zu arbeiten. Sobald dies etabliert ist, gehen wir zu einer stärker selbstreflektierenden, selbstorganisierenden Arbeit über, um eine neue Erzählung für die eigene „Geschichte“ zu schaffen. Zu den üblichen Änderungen in der Erzählung gehören: „Ich dachte, ich wäre der Liebe nicht würdig; jetzt ist mir klar, dass ich es bin“ oder „Ich dachte, es wäre meine Schuld; jetzt weiß ich, dass es nicht meine Schuld war.“