Oft sind wir Menschen durch unsere Umwelt, aber auch durch die Arbeitsweise unseres Verstandes von einer unverrückbaren Wahrheit überzeugt – ein Zustand, der zwar Sicherheit geben kann, uns jedoch in psychischen Herausforderungen einengt und hoffnungslos erscheinen lässt. Mit der Überzeugung, dass dein Zustand unveränderbar ist, bist du nicht allein – und es ist nicht deine Schuld. Häufig manövrieren wir uns unbewusst in Muster der Vermeidung, des Festgefahrenseins oder der inneren Unbeweglichkeit. Der Glaube an eine unbequeme, aber scheinbar stabile Antwort kann tröstlicher erscheinen als das Einlassen auf befreiende und ungewisse Fragen.
Ich glaube fest an Veränderung, an psychische Flexibilität und Beweglichkeit – gerade dann, wenn sie unerreichbar wirkt. Oft ist es nicht das innere Erleben selbst, sondern der Kampf dagegen, der uns von dem abhält, was uns eigentlich wichtig ist. Und darauf haben wir Einfluss. Denn wir sind mehr als dieser Kampf – mehr als die Geschichten, die wir uns täglich erzählen. Es gibt immer eine andere Perspektive, einen anderen Weg. Gemeinsam möchte ich mit dir diese Perspektiven erkunden – im bewussten Kontakt zueinander und zu uns selbst, mit einem achtsamen und auch verspielten Blick auf Geist und Körper.
Psychische Gesundheit bedeutet für mich, wieder zu staunen – über das, was uns ausmacht (und ja, manchmal auch schwer macht) – und über das, was möglich ist, wenn wir damit beginnen, die entscheidenden Fragen zu stellen. Was ist dir im Leben wirklich wichtig? Und was gibt es noch zu entdecken?