Simon Müller

Klinischer Psychologe

Von It's Complicated verifiziert
Verfügbar für neue Klient:innen
Ich unterstütze Menschen dabei, digitale Fluchtmuster und emotionale Vermeidung zu lösen, um wieder mehr Verbindung, Selbstvertrauen und Lebendigkeit zu erleben.

Ich spezialisiere mich auf:

Auf einen Blick
Berlin, DeutschlandVerfügbar online und per Text-Chat
Zuletzt aktiv
Bietet ein kostenloses 20-minütiges Erstgespräch anDieser Anbieter bietet ein kostenloses Erstgespräch an
Deine Geschichte ist wichtig.Du glaubst, dass wir ein guter Match wären? Dann melde dich hier bei mir!
Illustration einer lächelnden Sonne, die über einer Wolke hervorlugt und Wärme sowie Positivität symbolisiert, um sich mit dem Therapeuten zu verbinden.
Antwortet normalerweise nach 24 Stunden

Über mich

Ich habe einen Masterabschluss in Klinischer Psychologie und mich während meines Studiums auf Sexualstörungen und Verhaltenssüchte spezialisiert – insbesondere auf den Zusammenhang zwischen Pornografiekonsum und Emotionsregulation. Mit der Zeit fiel mir etwas Entscheidendes auf: Viele Menschen, die unter Angst, geringem Selbstwert, emotionaler Leere, Beziehungsproblemen oder fehlender Motivation leiden, erkennen nicht, dass ihr pornografisches Konsumverhalten ein zentraler Faktor hinter diesen Problemen sein kann. Pornografie ist keine bloße Gewohnheit. Sie kann still und schleichend beeinflussen, wie wir Sexualität, Intimität, Belohnung und sogar uns selbst erleben. Für viele Männer wird sie zu einem Weg, mit Einsamkeit, Stress, emotionaler Überforderung oder dem Gefühl des „Nicht-genug-Seins“ umzugehen – und verstärkt damit genau die Probleme, vor denen sie fliehen wollen. Dieser Kreislauf ist schmerzhaft, aber er ist veränderbar. Meine Arbeit zielt darauf ab, Menschen zu helfen zu verstehen, warum sie feststecken – nicht aus Schuld oder Scham, sondern mit Klarheit und Neugier. Wenn wir die zugrunde liegenden Muster gemeinsam betrachten, erkennen viele meiner Klienten beispielsweise: - „Ich fühle mich nicht wirklich lebendig.“ - „Ich habe viel zu tun, komme aber nicht voran.“ - „Ich habe Interessen, aber keinen Antrieb.“ - „Ich fühle mich Menschen nah, aber nicht wirklich verbunden.“ - „Ich weiß, ich könnte mehr aus meinem Leben machen.“ - „Reale Beziehungen überfordern mich, während Fantasie leicht erscheint.“ - „Ich habe Motivation – aber sie hält nie lange an.“ - „Ich weiß, was ich will, aber ich handle nicht danach.“ - „In meinem Kopf passiert viel, aber im echten Leben bewege ich wenig.“ Das sind keine Zeichen von Schwäche. Es sind Spuren eines Gehirns, das sich an eine Form von Stimulation angepasst hat, die natürliche Mechanismen von Intimität, Motivation und emotionaler Verarbeitung überlagert. Man muss sich nicht als „abhängig“ identifizieren, um Hilfe zu suchen. Viele meiner Klienten spüren lediglich, dass etwas in ihrem Leben, ihrer Sexualität oder ihrem emotionalen Erleben nicht stimmt – ohne den Zusammenhang bereits zu sehen. Meine Aufgabe ist es, dabei zu helfen, diese Verbindung herzustellen, die zugrunde liegenden Muster zu verändern und ein Leben aufzubauen, das authentisch, verbunden und wirklich das eigene ist. Bevor ich in die Einzelarbeit ging, war ich in der Psychotherapieforschung tätig und habe untersucht, welche Faktoren Therapie unabhängig vom Verfahren wirksam machen. Dieses Wissen nutze ich heute, um evidenzbasierte Methoden mit einer persönlichen, menschlichen Herangehensweise zu verbinden – statt einer starren Orientierung an nur einem Ansatz. Aktuell arbeite ich mit Menschen, die: - aus zwanghaftem Pornokonsum aussteigen wollen - eine gesunde und erfüllende Sexualität aufbauen möchten - lernen wollen, Emotionen zu verstehen und anders zu regulieren - Selbstvertrauen, Verbindung und Lebenssinn zurückgewinnen möchten - ein Leben aufbauen möchten, das ihren Werten entspricht – statt von Algorithmen bestimmt zu werden

Ich spreche:

DeutschEnglisch

Standort:

Berlin, Deutschland

Ansatz

Behandlungsansätze
ACT: Akzeptanz- und Commitment-TherapieEmpfohlen für diejenigen, die aufhören wollen, negative Gedanken zu bekämpfen, um mit mehr Akzeptanz zu leben und sich auf das zu konzentrieren, was im Leben wirklich zählt.
Meine Arbeit richtet sich an Menschen, die unter zwanghaftem Pornografiekonsum und verwandten digitalen Abhängigkeiten wie übermäßiger Social-Media-Nutzung leiden – Verhaltensmuster, die sich häufig gegenseitig verstärken und auf ähnlichen Mechanismen von Vermeidung, Stimulation und Emotionsregulation beruhen. Auch wenn mein Schwerpunkt auf Pornosucht liegt, betrachte ich sie im größeren Kontext digitaler Kompulsivität und emotionaler Bewältigungsstrategien. Im Zentrum meiner Arbeit stehen Psychoedukation und ein tiefes Verständnis der eigenen Muster. Wir erforschen gemeinsam, was das zwanghafte sexuelle Verhalten antreibt – nicht als moralisches Versagen, sondern als eine Strategie des Nervensystems, mit emotionalem Schmerz, Stress, Einsamkeit, Scham oder Orientierungslosigkeit umzugehen. Wenn Klienten verstehen, warum sie zu Pornografie greifen, wird der Weg zur Veränderung klarer: Wir entwickeln praktische Werkzeuge, um den Kreislauf zu durchbrechen, die Abhängigkeit zu reduzieren und – in vielen Fällen – den Konsum ganz zu beenden. Scham ist oft eine der stärksten Kräfte, die Menschen im Problem festhalten. Ich unterstütze Klienten dabei, aus Selbstverurteilung auszusteigen und eine mitfühlende Haltung sich selbst gegenüber zu entwickeln, sodass Veränderung nicht aus Selbstbestrafung entsteht, sondern aus dem Wunsch nach einer gesunden und sinnvollen Sexualität. Es ist nichts „falsch“ an Ihnen – Pornografie ist eine wirksame Bewältigungsstrategie, und neue Wege der Emotionsregulation öffnen den Zugang zu echter Intimität und einem erfüllten sexuellen Erleben. Meine Arbeit basiert auf Acceptance and Commitment Therapy (ACT) und umfasst unter anderem: - Emotionen und körperliche Zustände wahrzunehmen statt sie zu betäuben - zu verstehen, warum bestimmte Gefühle entstehen - neue Strategien zur Emotionsregulation jenseits sexueller Stimulation zu entwickeln - persönliche Werte zu klären und Verhalten bewusst daran auszurichten - Achtsamkeit aufzubauen statt automatisch zu reagieren Dieser Prozess beinhaltet oft, Klienten durch die natürlichen Phasen der Genesung zu begleiten: alte Gewohnheiten zu durchbrechen, vorübergehende Veränderungen oder sogar einen Verlust sexueller Lust („Flatline“) zu erleben und Sexualität schrittweise neu aufzubauen – authentisch, verbunden und wirklich befriedigend statt getrieben von Zwang. Für viele bedeutet dies auch, Fetische oder sexuelle Vorlieben zu reflektieren, die sich durch jahrelangen Pornokonsum entwickelt haben, und zu unterscheiden, welche Wünsche den eigenen Werten entsprechen und welche das Ergebnis konditionierter Muster sind. Über die Suchtbewältigung hinaus geht es mir darum, Menschen darin zu unterstützen, ein Leben aufzubauen, das sinnhaft, wertebasiert und emotional widerstandsfähig ist – ein Leben, das ihnen ermöglicht, ihr Potenzial zu entfalten. Wenn Menschen lernen, Emotionen auszuhalten, Sinn zu verfolgen und innere Stabilität aufzubauen, benötigen sie keine Bewältigungsstrategien mehr, die ihnen langfristig schaden. Letztlich geht es in meiner Arbeit nicht nur darum, den Pornokonsum zu reduzieren, sondern darum, Sie dabei zu unterstützen, der Mensch zu werden, der Sie sein könnten, wenn Scham, Vermeidung und Zwang Ihnen nicht mehr im Weg stehen.

Erfahrung

2 years in psychotherapy research 1 year working with clients

Ausbildung

M.Sc. Psychology

Leistungen

Erstgespräch

Kostenlos 20 Min Online

Einzelsitzung

80 € 1 Std Online

Versicherungen

Selbstzahlen
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