Mein therapeutischer Ansatz ist systemisch geprägt. Ich arbeite sowohl therapeutisch als auch im Coaching und gehe davon aus, dass Probleme, Symptome und Krisen selten isoliert entstehen, sondern im Kontext von Beziehungen, Lebensgeschichten und aktuellen Lebensumständen. Mich interessiert daher besonders, welche Funktion bestimmte Verhaltensweisen, Symptome oder Konflikte erfüllen und welchen Sinn sie in einem bestimmten Moment oder Lebensabschnitt gehabt haben könnten. Gleichzeitig achte ich darauf, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten und welche Narrative dadurch entstehen – denn das, worauf wir unseren Fokus legen, prägt auch, wie wir ein Problem verstehen und welche Möglichkeiten zur Veränderung sichtbar werden.
Ich arbeite ressourcen- und bedürfnisorientiert und unterstütze Menschen dabei, eigene Stärken, Handlungsmöglichkeiten und neue Perspektiven zu entdecken. Dabei beziehe ich auch biografische Entwicklungen, Glaubenssätze und Beziehungsmuster mit ein: Was hat sich im Laufe des Lebens entwickelt – und warum hat es zu einem bestimmten Zeitpunkt Sinn gemacht? Manches, was früher hilfreich war, kann sich im heutigen Leben als hinderlich erweisen. In solchen Momenten begleite ich Menschen dabei, neue, passendere Wege im Umgang mit sich selbst und anderen zu entwickeln.
In meiner Rolle verstehe ich mich auch als Hypothesengebende: Ich teile Beobachtungen und mögliche Zusammenhänge, wenn ich glaube, etwas zu erkennen, und stelle diese als Angebote in den Raum. Gleichzeitig folge ich meinen Klient:innen – denn ich gehe davon aus, dass Menschen selbst die größte Expertise für ihr eigenes Leben mitbringen. Meine Aufgabe ist es, einen Raum zu schaffen, in dem neue Sichtweisen, Handlungsmöglichkeiten und Entwicklungen entstehen können.
Ich arbeite besonders gerne mit:
• Frauen
• Paaren
• Familien
• Eltern
• Führungskräften