Begleitung für Menschen, die feststecken – mit sich selbst, mit anderen oder im Leben
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Ich bin Entwicklungspsychologin und Psychotherapeutin, meine Muttersprache ist Deutsch. Ich begleite Erwachsene und Jugendliche mit unterschiedlichen Schwierigkeiten mit sich selbst und anderen. Diese stellen oft nur die „Spitze des Eisbergs“ dar – also das, was wir an der Oberfläche sehen oder womit wir gerade zu kämpfen haben. Darunter können ungünstige Beziehungserfahrungen, chronische Belastung oder traumatische Erlebnisse liegen und dazu führen, dass wir nicht von der Stelle zu kommen scheinen. Die Vergangenheit scheint uns immer wieder einzuholen oder wir drehen uns mit unseren Problemen im Kreis. Vielleicht hast du genau diese Erfahrung gemacht.
Wie weit wir den Eisberg zusammen erforschen oder ob wir lieber mehr an der Oberfläche bleiben, das ist immer deine Entscheidung. Bei mir gibt es gar kein „Einheitspaket für alle“, weil das nicht meiner Auffassung von menschlicher Komplexität entspricht. Je nach Anliegen gibt es aber unterschiedliche Möglichkeiten, auch tieferliegende Muster zu verstehen und zu verändern. Das geht oft sehr gut unter Einbezug des inneren Erlebens (insbesondere der körperlichen Ebene, d.h. Körperempfindungen, Bewegungsimpulse usw.) sowie im Gespräch und im Kontakt mit verschiedenen inneren Anteilen. Ich möchte dich genau anhören und dort treffen, wo du gerade bist. Den weiteren Weg schlagen wir nach Absprache ein.
Ich habe gemerkt, dass das Reden über Probleme allein nicht immer zum Ziel führt. Viele Menschen verstehen ihre Schwierigkeiten bereits sehr gut und haben viel über sich nachgedacht, vielleicht auch mit anderen darüber gesprochen – und kommen trotzdem nicht weiter. In solchen Fällen kann es hilfreich sein, die zugrunde liegenden Muster nicht nur gedanklich, sondern auch auf einer körperlichen und inneren Ebene zu erkunden und zu verändern. Es kann aber auch wichtig sein, gewisse Dinge auszusprechen, zu klären oder zu sortieren. Dabei interessiert mich besonders, wie du deine Geschichte selbst erlebst bzw. erlebt hast, weil sich das wahrscheinlich heute noch auf dein Denken, deine Gefühle, dein Selbstbild und deine Beziehung zu anderen auswirkt. Im Zentrum stehen bei mir daher ein gemeinsames Erkunden dessen, was innerlich passiert, und eine behutsame Veränderung belastender Prägungen, um wieder zu mehr inneren Wahlmöglichkeiten und zu einem neuen Handlungsspielraum zu finden. Ein sicherer, respektvoller Rahmen ist die Grundvoraussetzung, damit neue Erfahrungen möglich werden.
Wenn du Fragen hast oder mich kennenlernen möchtest, biete ich ein kostenloses 20-minütiges Erstgespräch an. Dabei kann ich dir schon eine erste Einschätzung geben, welches weitere Vorgehen ich dir anhand deiner geschilderten Probleme empfehlen würde.
Ich arbeite traumainformiert, körperorientiert und integrativ bei psychologischen Herausforderungen wie innerer Anspannung, Ängsten, Panik, Hoffnungslosigkeit, Einsamkeit, Flashbacks, Impulsivität, Rückzug, Überforderung, Beziehungsproblemen, Wut, Scham, geringem Selbstwertgefühl und anderen belastenden emotionalen Zuständen und Reaktionen. Dabei können auch wiederkehrende Gedankenmuster, sich aufdrängende Erinnerungen oder Bilder, emotionale Überflutung, zwang- oder suchtartiges Verhalten sowie Formen von Distanzierung, Entfremdung, innerer Leere, Dissoziation, Schlafstörungen und andere stressbedingte körperliche und psychische Belastungsreaktionen oder wiederkehrende Automatismen eine Rolle spielen.
Veränderung kann durch einen Perspektivenwechsel, die Regulierung des Nervensystems und durch neue Erfahrungen innerhalb des therapeutischen Prozesses entstehen. Unter geeigneten therapeutischen Rahmenbedingungen und Methoden wie Deep Brain Reorienting, Sensorimotor Psychotherapy und Parts Work (Teilearbeit) können auch frühe belastende Erfahrungen erkundet, integriert und verarbeitet werden, soweit dies sinnvoll und passend ist. Mein Ansatz ist flexibel und erlebensbasiert; die verschiedenen Methoden verstehe ich als Navigationshilfen im individuellen therapeutischen Prozess.
Der Fokus liegt nicht auf reiner Symptomkontrolle, sondern auf der Veränderung von Erlebens- und Reaktionsmustern sowie der Art und Weise, wie wir mit unserem Umfeld in Beziehung treten. Dadurch werden Symptome indirekt und auf natürliche Weise veränderbar, ohne dass dafür besondere „Disziplin“ oder bestimmte Fähigkeiten erforderlich sind. Die Freiheit, eigene Lebensentscheidungen zu treffen, liegt immer bei dir selbst.
Die Hauptarbeit findet in unseren Sitzungen statt. Alltagsnahe Übungen für zu Hause können ergänzend in den Prozess einfließen, sofern dies gewünscht ist. Unterstützende Methoden zur Selbstregulation werden je nach Bedarf individuell entwickelt oder mitgegeben.
Mein therapeutisches Angebot ist flexibel und kann je nach Anliegen wenige Sitzungen oder eine Begleitung über mehrere Monate oder über einen längeren Zeitraum umfassen. Bei Jugendlichen kann der Einbezug des familiären Umfelds sinnvoll sein. Bei Bedarf biete ich auch Elternberatung an.
Ich habe Erfahrung in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit unterschiedlichen emotionalen, verhaltens- und entwicklungsbezogenen Herausforderungen sowie in der Begleitung bei der Verarbeitung traumatischer und belastender Lebensereignisse.
Im Rahmen meiner Ausbildung und Freiwilligentätigkeit habe ich klinische Erfahrung in verschiedenen psychiatrischen und psychosozialen Einrichtungen gesammelt, darunter:
• 2025 – laufend: umfangreiche Ausbildungen u. a. in Somatischer Therapie bei komplexen Traumata (Zertifizierungsausbildung), Deep Brain Reorienting (DBR), Internal Family Systems (IFS), Sensomotorische Psychotherapie
• 2025: einjährige Online-Fortbildung in Körperpsychotherapie, bei Prof. Dr. Ulfried Geuter, Institut für körperpsychotherapeutische Weiterbildung, Berlin
• 2022–2024: Master of Science in (MSc) in Psychischer Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, European University Cyprus, 90 ECTS | Gesamtnote A – einschließlich einer empirischen MSc-Abschlussarbeit zur familiären Stress- und Emotionsdynamik
• 2024: Zertifizierung in der Rewind Technique, International Association for Rewind Trauma Therapy, England
• 2023: Motodiagnostik von sensorischen Integrationsstörungen, bei Gudrun Kesper, SIM Institut für Weiterbildung, Olpe
• 2012–2013: Postgraduate Certificate (PgCert) in Psychiatry, Cardiff University, Wales, 60 ECTS | Mit gutem Erfolg (“Merit”) abgeschlossen
• 2006–2009: Psychotherapeutisches Propädeutikum, Universität Wien, 120 ECTS
• 2002–2009: Diplomstudium Psychologie (Mag. rer. nat), Universität Wien, 300 ECTS | Mit Auszeichnung abgeschlossen – inkl. empirischer Diplomarbeit zu Interessenprofilen in Polizei- und Militärberufen