Ich komme vom Balkan und kenne die Lebensweise, Denkweise und Kultur der Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien sehr gut. Gleichzeitig lebe ich seit einiger Zeit im Ausland, wodurch ich die Herausforderungen verstehe, die mit dem Leben in der Diaspora und der Anpassung an eine neue Umgebung verbunden sind. Diese persönliche Erfahrung hilft mir, Klient:innen zu begleiten, die zwischen zwei Welten stehen – auf der Suche nach Zugehörigkeit, ohne sich selbst zu verlieren.
In meiner therapeutischen Arbeit unterstütze ich vor allem Menschen in Lebensübergängen – sei es durch einen Umzug, den Einstieg ins Elternsein, Veränderungen in der Partnerschaft oder durch ein Gefühl der inneren Entfremdung. Ich arbeite häufig mit Frauen, die versuchen, ihre eigenen Bedürfnisse mit gesellschaftlichen Erwartungen in Einklang zu bringen, sowie mit Paaren, die ihre Kommunikation verbessern und sich näherkommen möchten.
Ich begleite auch Klient:innen mit starker Angst oder Wut – besonders dann, wenn Gefühle überwältigend oder schwer zu steuern sind. Mir ist wichtig, dass sich jede Person in der Therapie sicher, verstanden und respektiert fühlt. Ich arbeite mit alltagsnahen Methoden, die dabei helfen, Emotionen besser zu verstehen und konkrete Strategien für ihre Regulierung zu entwickeln. Mein Ziel ist nicht, jemanden zu „reparieren“, sondern gemeinsam Klarheit, innere Stabilität und Selbstsicherheit aufzubauen.