Durch meine berufliche Erfahrung in psychiatrischen Akutkliniken habe ich gelernt, dass es keine Tabuthemen gibt – und wie wichtig es ist, einen sicheren Raum zu schaffen, in dem alles Platz haben darf.
Besonders geprägt haben mich meine Tätigkeiten auf Stationen mit traumasensiblem Schwerpunkt sowie in der Begleitung von Menschen mit suizidaler Gefährdung.
Daher lege ich großen Wert darauf, dass sich meine Patient*innen ernst genommen und wohlfühlen, um wirklich das teilen zu können, was auf dem Herzen liegt.
In meiner Arbeit verfolge ich einen verhaltenstherapeutischen Schwerpunkt, insbesondere die Kognitive Verhaltenstherapie (KVT). Dabei geht es darum, hinderliche Denk- und Verhaltensmuster zu erkennen, zu verstehen und durch neue, hilfreiche Strategien zu ersetzen.
Ob in akuten Krisen, bei belastenden Lebensumbrüchen oder in der längerfristigen Begleitung bei psychischen Problemen: Ziel ist es, gemeinsam zu erkennen, was hilfreich ist – und darauf aufbauend, den passenden therapeutischen Rahmen zu gestalten.