Hendrik Berg

(er/ihm)

Berater

Verfügbar für neue Klient:innen
Ich arbeite macht- und diskriminierungskritisch, mit Sensibilität für vielfältige Identitäten und Lebensrealitäten.

Ich spezialisiere mich auf:

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Berlin, DeutschlandVerfügbar vor Ort und online
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Bietet ein kostenloses 30-minütiges Erstgespräch anDieser Anbieter bietet ein kostenloses Erstgespräch an
Nachricht von HendrikDiversitysensibel, diskriminierungskritisch, mit Sensibilität für gesellschaftliche Ungleichheiten und strukturelle Benachteiligungen.
Illustration einer lächelnden Sonne, die über einer Wolke hervorlugt und Wärme sowie Positivität symbolisiert, um sich mit dem Therapeuten zu verbinden.
Durchschnittliche Antwortzeit: 4 Stunden

Über mich

Hi! Ich bin Hendrik - schön, dass du da bist.

Ich bin um die politische Wende herum als Arbeiter*innenkind in Ostdeutschland geboren, bin ehemaliger Gymnasiallehrer und Sonderpädagoge und war eine Weile lang Schulleiter einer Grundschule. Heute bin ich als systemischer Therapeut und Berater, als Antidiskriminierungstrainer und Dozent in den Schwerpunkten Diversity, Klassismus und Ableismus tätig. Da ich meine berufliche Laufbahn rund um Schule und Bildung nicht ganz loslassen konnte, bin ich seit diesem Jahr auch Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand in den Themenfeldern Übergänge zwischen Schule und Beruf, Bildungsungleichheiten und diskriminierungssensible Schulentwicklung.

In den vergangenen Jahren habe ich unter anderem in Leipzig und in Berlin gelebt und gearbeitet. Beruflich hat mich vor allem die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit psychischen Erkrankungen und eine Tätigkeit in einem geschlossenen Haftprojekt für Jugendliche beeinflusst.

Persönlich am stärksten geprägt haben mich jedoch meine eigene biografische und politische Auseinandersetzung mit Ungleichheiten und Ungleichbehandlungen und das persönliche Konfrontiertwerden mit Diskriminierung. Als Therapeut ist deshalb für mich klar, dass Therapie diskriminierungssensibel und machtkritisch sein muss - in der Haltung, in den Methoden und in der Sprache.

Ich achte deswegen sehr bewusst darauf, diversitätssensibel und diskriminierungskritisch zu arbeiten und nutze diskriminierungssensible und gendergerechte Sprache. Ich bin sowohl christlich als auch muslimisch geprägt aufgewachsen und bin daher in meiner Arbeit auch sensibel für religiöse Bedürfnisse und Erfahrungen.

Ich bin männlich gelesen, weiß, aus einer Arbeiter*innenfamilie, queer und chronisch erkrankt. In meiner Arbeit beschäftige ich mich schwerpunktmäßig vor allem mit:

• Belastungen im persönlichen und im beruflichen Alltag
• Bewältigung von Diskriminierungserfahrungen (vor allem mit Ableismus, Klassismus, Queerfeindlichkeit und (antimuslimischem) Rassismus)
• Umgang mit chronischen körperlichen und neurologischen Erkrankungen, besonders: ADHS, Autoimmunerkrankungen, Behinderung/Behindertwerden und Leistungserwartungen bei Krankheit
• Herausforderungen in der schulischen und akademischen Laufbahn, insbesondere: Schwierigkeiten mit der Bewältigung akademischer Erwartungen
• Fragen und Anliegen im Zusammenhang mit der eigenen Identifikation als LGBTQIA+ -Person (vor allem für trans* Personen) oder der eines Angehörigen (z.B. für Eltern und Partner*innen).

Ich spreche Deutsch als Erstsprache und fließend Englisch und biete systemische Therapie sowie bei spezifischen, eher kurzfristigen Anliegen auch systemische Beratung in beiden Sprachen an.

Ich spreche:

DeutschEnglisch

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Standort:

10777 Berlin, Deutschland

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Ansatz

Behandlungsansätze
BeratungEmpfohlen für diejenigen, die ihre Sorgen und Probleme mit einer ausgebildeten Fachkraft in einer sicheren, unterstützenden Umgebung behandeln möchten.
Systemische TherapieEmpfohlen für diejenigen, die verstehen möchten, wie ihre Beziehungen und ihr Umfeld das Verhalten und die Emotionen beeinflussen, insbesondere innerhalb von Familien- oder Organisationssystemen.
Systemischer AnsatzEmpfohlen für diejenigen, die sich damit befassen wollen, wie verschiedene Systeme - Familie, Arbeitsumfeld oder Gesellschaft - ihr Verhalten und ihre Beziehungen beeinflussen.
Ich arbeite als Therapeut und Familientherapeut i.A. sowie als Berater nach den Grundgedanken einer systemischen und machtkritischen Haltung.

Warum systemisch?
Der systemische Ansatz ist - wie auch beispielsweise die Verhaltenstherapie - ein Therapie- und Beratungsansatz. Er ist geprägt von großer Wertschätzung und Empathie. Im Mittelpunkt der Therapie steht die Person mit all ihren eigenen Fähigkeiten, Stärken und Besonderheiten - und gleichzeitig auch die vielen verschiedenen Einflüsse des sozialen Umfelds auf die Person. Denn, "systemisch" bedeutet, eine Person immer auch als Teil ihres sozialen Umfelds - also ihres Systems - zu betrachten. Das kann die Familie sein, der Freund*innenkreis, das Arbeitskollegium - aber auch die Gesellschaft als soziale Struktur, in der wir uns bewegen.

Die systemischen Therapie arbeitet nicht mit der Diagnose von Erkrankungen, sondern konzentriert sich auf die Suche nach Ressourcen, anderen Möglichkeiten und noch nicht genutzten Alternativen.

Warum machtkritisch?
Machtstrukturen begegnen uns überall im Alltag – in der Gesellschaft, in der Schule, am Arbeitsplatz und auch in unseren persönlichen Beziehungen. Sie geben die Regeln vor, durch die einige Menschen mehr Zugang zu Ressourcen, Anerkennung oder Sicherheit erhalten als andere. Sie zeigen sich zum Beispiel darin, wer in Gruppen leichter gehört wird, wessen Bedürfnisse eher berücksichtigt werden oder wer bevorzugt wird. Und sie bestimmen, wer Benachteiligung und Diskriminierung erfährt.

Wir verinnerlichen die Machtstrukturen, in denen wir aufwachsen und in denen wir uns alltäglich bewegen, unbewusst. Wir übernehmen ihre Sichtweisen, ihre Denkmuster und ihre Rollenbilder, oft ohne es zu merken oder zu wollen. Sie beeinflussen, wie wir unsere Umwelt und auch uns selbst wahrnehmen und bewerten, was wir als normal empfinden und auch was uns gar nicht mehr auffällt.

Ich bin der Meinung, dass Therapie - um aufrichtig, achtsam und respektvoll mit dem Gegenüber umzugehen - deswegen machtkritisch sein muss. Sie muss es sein, weil gesellschaftliche Machtstrukturen nicht vor der Praxistür Halt machen. Sie begleiten uns in die Therapie und beeinflussen dort, was wir fühlen, was wir denken und was wir wahrnehmen - von uns selbst, voneinander und von der Situation. Für mich als Therapeut bedeutet das,

• gesellschaftliche Machtstrukturen in den Sitzungen jederzeit mitzudenken
• eine diversitätssensible und diskriminierungskritische Sprache zu nutzen
• die Sitzungen transparent zu gestalten und offen über den Ablauf, über meine Gedanken und meine Eindrücke während des Prozesses zu sprechen
• immer wieder auf's Neue zu reflektieren, welche Machtstrukturen mich selbst geprägt haben und wie sie meine Wahrnehmung beeinflussen
• zu Beginn der gemeinsamen Arbeit offen zu teilen, wie ich positioniert bin – also welche Aspekte meine Identität prägen, welche Privilegien ich habe und welche Diskriminierungserfahrungen ich mache
• auch zu berücksichtigen, welche Erfahrungen ich aufgrund meiner Identität nicht mache und welche Leerstellen in meinem Erfahrungshorizont ich deswegen möglicherweise habe
• mir bewusst zu sein, welche Machtstrukturen auch in den Therapiesitzungen selbst zwischen Therapeut*in und Klient*in existieren und achtsam damit umzugehen, um persönliche Grenzen zu wahren und mögliche bereits erlebte Erfahrungen mit Grenzüberschreitungen nicht zu wiederholen
• auf eine größtmögliche Barrierefreiheit beim Zugang zu den Therapieangeboten zu achten.

Erfahrung

2 Jahre Berufserfahrung
2015: Inklusionsassistent für Kinder mit Autismus-Spektrum-Störung

2015-2017: Lehrkraft an einem Gymnasium in Berlin

2017-2021: Sonderpädagoge für neurodivergente Jugendliche in Berlin, Lehrkraft in der geschlossenen Haftvermeidung für Jugendliche, zuständige Lehrkraft für Diversity, Beratung von Jugendlichen und den mit ihnen arbeitenden Personen zu Diversity-Themen

2021-2023: Schulleiter einer Grundschule in Sachsen

Seit 2023: Selbstständig als Systemischer Berater und Therapeut sowie Familientherapeut i.A.

Ausbildung

2009-2014: Masterstudium Lehramt an Gymnasien an der Universität Leipzig

2018-2020: Erweiterungsstudium Sonderpädagogik, Schwerpunkte Emotionale und soziale Entwicklung und Lernen an der Universität Potsdam

Seit 2023: Weiterbildung zum Systemischen Berater und Therapeuten sowie Familientherapeuten

Leistungen

Erstgespräch

Kostenlos 30 Min Online & Vor Ort

Einzelsitzung

90 € 1 Std Online & Vor Ort

Einzelsitzung

Gleitende Preisskala
75 € 1 Std Online & Vor Ort

Systemische Beratung / Systemic counseling

60 € 1 Std Online & Vor Ort

Versicherungen

Selbstzahlen
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Nachricht von HendrikDiversitysensibel, diskriminierungskritisch, mit Sensibilität für gesellschaftliche Ungleichheiten und strukturelle Benachteiligungen.
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Durchschnittliche Antwortzeit: 4 Stunden
Nächster verfügbarer Termin: Jun 1