Ich bin ausgebildete Tanztherapeutin und biete Coaching sowie Embodiment-Workshops zu verschiedenen Themen rund um soziale Gerechtigkeit und Aktivismus an.
Ich bin ein queerer, neurodivergenter Mensch und arbeite an der Schnittstelle zwischen sozialer Gerechtigkeit und Tanztherapie.
Ich bin nicht die Art von Beraterin, die nur schweigend zuhört und nickt. Für mich findet Heilung in Räumen des Vertrauens und des gegenseitigen Respekts statt, in denen wir uns so zeigen, wie wir sind.
Meine Aufgabe ist es nicht, dich zu „reparieren“, sondern dich auf deinem Weg zu begleiten.
Ich bin davon überzeugt, dass sich alles überschneidet, und ich bin bestrebt, ständig zu hinterfragen und anzuerkennen, wie sich systemische Machtverhältnisse (Intersektionalität) in unserer Sitzung widerspiegeln.
Ich liebe meine Arbeit und bin fest davon überzeugt, dass Tanztherapie eine große Wirkung hat. Zu sehen, wie Menschen sich auf ihren Körper einlassen und sich selbst besser wahrnehmen, gehört zu den Dingen, die mir am meisten Freude bereiten. Derzeit biete ich Workshops und Einzelsitzungen an, plane aber, in Zukunft auch Gruppenberatung anzubieten.
Tanztherapie Ausbildung
Neuraum Berlin 2022- 2025
Meine Ausbildung bei war eine transformative Erfahrung, die mich tief geprägt hat. In der Basisausbildung lernte ich durch praktische Selbsterfahrung, wie Tanztherapie wirkt: als Brücke zwischen Körper, Gefühl und Heilung. Die Ausbildungstage waren intensiv und lehrten mich, wie Bewegung zu einer Sprache wird, die Worte übersteigt. In der Aufbauausbildung ging es darum, diesen Weg weiterzugehen – durch Vertiefung der Methoden, die Entwicklung eines eigenen tanztherapeutischen Ansatzes und das Erlernen von Werkzeugen für Gruppen- und Einzelarbeit. Themen wie Kontaktimprovisation, psychopathologische Anwendungen oder die Arbeit mit inneren Anteilen erweiterten meinen Horizont.
Liberation Practice Field (LPF) immersive course
Ich absolvierte den 10-monatigen Intensivkurs Liberation Practice Field (LPF) zu somatischer Bildung, kollektivem Trauma und radikaler Heilung als politische Praxis. Der Kurs vertiefte die Auswirkungen von Kolonialismus, Kapitalismus und Patriarchat auf Körper und Nervensysteme und vermittelte embodied Practices zu deren Transformation.
Durch monatliche Somatik-Runden, Praxisworkshops und Beiträge von Gästen wie Ericka Hart und Deepa Iyer lernte ich, Heilung und soziale Gerechtigkeit als untrennbare Prozesse zu verstehen.
Training "Where do we go when healing becomes ill"
Dieser Kurs mit Bayo Akomolafe hinterfragte traditionelle Heilungsansätze und erkundete, wie Therapie in einer von Krisen geprägten Welt neu gedacht werden kann. Im Mittelpunkt standen die Verbindung von Klimakrise, Kapitalismus und mentaler Gesundheit sowie posthumanistische und ökologische Perspektiven auf Heilung.
Eine prägende Erfahrung war die Kritik an psychologischen Systemen als „Wächter des Kapitalismus“ und die Frage, wie Heilung als radikale, relationale Praxis gelingen kann