Ich arbeite überwiegend mit dem kognitiv-verhaltenstherapeutischen Ansatz (KVT), einem wissenschaftlich sehr gut belegten Therapieverfahren. Dabei geht es darum, belastende Gedanken, Gefühle und Verhaltensmuster besser zu verstehen und Schritt für Schritt zu verändern. Viele dieser Muster sind mit grundlegenden Überzeugungen über uns selbst, andere Menschen und die Welt verbunden. Wenn sich diese verändern, kann auch der Alltag spürbar leichter werden.
Mir ist dabei besonders wichtig, sowohl frühe Erfahrungen einzubeziehen, die unsere heutigen Denk- und Beziehungsmuster geprägt haben, als auch aktuelle Lernerfahrungen, die diese im Hier und Jetzt aufrechterhalten. Gemeinsam schauen wir darauf, wie Vergangenes und Gegenwärtiges zusammenwirken – und wie neue, hilfreiche Erfahrungen möglich werden können, die mehr Sicherheit, Selbstvertrauen und Handlungsspielraum schaffen.
Ergänzend zur KVT arbeite ich mit emotionsfokussierten Elementen sowie mit Methoden aus der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT). Diese Ansätze helfen dabei, einen besseren Zugang zu den eigenen Gefühlen zu entwickeln, Emotionen anzunehmen und ihnen mit mehr Mitgefühl und weniger innerem Druck zu begegnen.
Zusätzlich integriere ich Achtsamkeitsübungen, um die Wahrnehmung für den gegenwärtigen Moment zu stärken. Das kann dabei unterstützen, Stress zu reduzieren, innere Klarheit zu gewinnen und einen stabileren Umgang mit schwierigen Gefühlen zu entwickeln. In der Kombination ergänzen sich diese Methoden, um nicht nur Symptome zu lindern, sondern auch langfristig das persönliche Wohlbefinden zu stärken.