Ich kenne die Erfahrung innerer Gegensätze und den Wunsch, sich selbst anpassen zu können, um "einfacher" durchs Leben zu kommen. Die Suche nach Stimmigkeit – und den inneren Widerstand, der entstehen kann, wenn man versucht, gegen sich zu arbeiten. Diese Fragen sind für mich kein abgeschlossenes Kapitel, sondern Teil eines bewussten, reflektierten Weges. Daraus ist eine Haltung gewachsen, die von Offenheit, Genauigkeit und einer tiefen Wertschätzung für das eigene innere Erleben geprägt ist.
Mein Weg in die Psychologie war nicht das Ergebnis eines festen Plans. Ich verstehe mich selbst als einen kreativen Menschen mit einer großen Liebe für Kunst und Kultur. Dennoch hat mich mein beruflicher Weg zur Psychologie gebracht. Coaching begann für mich aus eigenen Fragen heraus – aus dem Wunsch, mich selbst besser zu verstehen und innere Zusammenhänge klarer zu sehen. Die Tiefe und Wirksamkeit dieser Arbeit haben mich überzeugt, mich fortlaufend auszubilden und meine Erfahrungen in Beratungsprozessen einzubringen.
Ich arbeite nicht aus einer Position des Wissens, sondern aus einer klaren, verantwortungsvollen Präsenz. Ich kenne die Herausforderungen der Arbeit mit und an sich selbst – und weiß, dass es dabei nicht nur um Ziele geht, sondern um die Motive dahinter. Und wie schnell diese in inneren Druck umschlagen können. Oft zeigt sich genau dort, wo wir uns verändern wollen, bereits das, was Leid und Stress erzeugt.