Die wichtigste Voraussetzung der Behandlung ist, dass Sie sich wohl fühlen. Daher lege ich viel Wert darauf am Ende der ersten Stunde dies zu erfragen. Schließlich finden wir nicht alle Menschen gleichermaßen sympathisch-was völlig legitim ist. Im Rahmen der Behandlung sollte das aber gegeben sein, denn nur wenn ich mich wohlfühle kann ich mich auch öffnen.
Jedes Störungsbild ist individuell. Das heißt beispielsweise wird jede Depression vom Betroffenen anders erlebt. Dies ist einer meiner wichtigsten Ansätze.
Zu Beginn der Behandlung erstelle ich gemeinsam mit meinen Patienten einen individuellen Behandlungsplan. Das heißt, wir schauen gemeinsam wie konkret sich der Leidensdruck äußert, was die Auslöser waren und was zur Aufrechterhaltung der Beschwerden führt, damit sowohl Sie als auch ich ein besseren Verständnis über die Symptome bekommen. Anschließend erarbeiten wir Ziele.
Angelehnt an die Ziele werden durch verhaltenstherapeutische Techniken (wie z.B. die kognitive Umstrukturierung, Konfrontationsverfahren) unbewusste Denkschemata aufgedeckt und neue Verhaltensweisen erlernt. Darüber hinaus erstelle ich mit meinen Patienten einen individuellen "Handwerkskoffer", das heißt Bewältigungsstrategien, um einen besseren Umgang mit der Symptomatik zu erlernen, was zu einem geringeren Leidensdruck führen soll.
Zum Ende der Behandlung sollen Sie befähigt werden die Techniken selbstständig in Ihrem Alltag anzuwenden, getreu dem Motto: Hilfe zur Selbsthilfe. Um einen Behandlungserfolg zu erzielen sollten im Durchschnitt insgesamt 8-10 Sitzungen genügen.