Ich bin Cora Sundmacher begeisterte Kunsttherapeutin für Intermediale Kunsttherapie, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Feministin.
Im Laufe meines Lebens ist mir immer mehr bewusst geworden, in wiefern mich meine weibliche Sozialisierung in der patriarchalen Gesellschaft geprägt hat. Mit einem feministischen Werteprinzip, Überzeugung und Arbeitsweise möchte ich mit meiner Arbeit mich und andere FLINTA* Personen empowern und einen sichereren patriachartfreien Raum kreieren, in dem neue, heilsame Erfahrungen möglich sein können.
Seit meinen frühen Kindheitsjahren begleitet mich Kunst und kreatives Schaffen auf seine ganz besondere Art und Weise. Lange war mein Verständnis für Kunst und Kreativität geprägt von Leistungen, Noten, Bewertungen und Druck. Im Laufe meiner Biografie konnte ich immer wieder die Erfahrung machen, wie heilsam Kreativität sein kann, was für Freiräume Kunst schaffen kann und wie kostbar der Perspektivwechsel im kreativen Prozess ist.
Durch mein Studium als Dokumentarfotografin habe ich die erste Begegnungen mit der Kraft des Wirkens von Kunst im Sozialen Raum gemacht. Die Räume die mir eröffnet wurden durch die Fotografie, sowie die Räume die für andere Menschen durch die künstlerische Begegnung ermöglicht wurden, waren einmalig. Das genaue Hinsehen, das Einfühlen und erleben von Kunst als einen Erfahrungsraum- hat mich fasziniert und bewegt mich als Kunsttherapeutin Aus- und weiterzubilden. Das Studium hat mir ein fundiertes Wissen an wissenschaftlichen Erkenntnissen zu neusten Forschungsergebnissen sowie ein breites Repertoire an kunsttherapeutischen Methoden mitgegeben. Dabei schaue ich immer, aus einer unwissenden Perspektive auf die Gestaltung und möchte mich auf ein gemeinsames Erforschen mit meinen Patient*innen für inneres Erleben begeben.