Ich bin promovierte Soziologin und systemische Paar- und Familientherapeutin. Meine Praxis ist offen für Menschen in allen Lebenslagen und Beziehungen.
Wie gelingt es, gut miteinander zu leben? Diese Frage beschäftigt mich als Soziologin und als systemische Familientherapeutin. Ich verstehe Verbindungen analytisch und empathisch. Und ich begleite Menschen dabei, es mit sich selbst und miteinander gut zu haben. Ich bin Wissenschaftlerin und Therapeutin, Lehrende und Schreibende, feinsinnig und vielfach beziehungserfahren. Ich lebe selber in einer Patchworkfamilie mit drei, davon zwei leiblichen Kindern. Auch weil ich um die besonderen Herausforderungen dieser ambitionierten und lebendigen Lebensform weiß, möchte ich besonders Eltern und Paare in Patchworkkonstellationen zu einer professionellen Begleitung ermutigen. Um meine Arbeit zu reflektieren, nutze ich verschiedene Supervisions- und Intervisionsformate und bilde ich mich kontinuierlich weiter. Zudem arbeite ich als wissenschaftliche Referentin für einen Fachverband für psychologische Beratungsstellen im gesamten Bundesgebiet.
Der systemische Ansatz begreift Beziehungen als komplexe Systeme, in denen alle Beteiligten mit ihrem Verhalten, ihren Gefühlen und ihren Überzeugungen miteinander wirken. Wenn Konflikte auftauchen, zeigen sie sich als spannungsreiche Kommunikationsmuster und eingefahrene Beziehungsdynamiken. Sie zeigen aber auch neue Möglichkeiten auf. In unseren Sitzungen gehen wir gemeinsam der Frage nach, wie Konflikte und Spannungen im Kontext der verschiedenartigen Beziehungen zu sich selbst, zur Welt und zu Anderen zu verstehen sind und auf welche Veränderungswünsche sie hinweisen. Ich wertschätze und respektiere jede einzigartige Lebenssituation und begegne Ihnen unvoreingenommen und allparteilich. Oft setzen wir gemeinsam die Ressourcen frei, die in den bisherigen Lösungsversuchen stecken und finden neue Wege, um wieder bei sich selbst anzukommen, Verbindung zu stärken und emotionale Sicherheit zu erlangen.
Manchmal scheinen innere oder äußere Umstände so festgefahren und alternativlos, dass die Ausdrücke 'Ressourcen' und 'Potenzial' geradezu zynisch klingen. Deshalb halte ich es für wichtig, auch den Blick in die Abgründe zu wagen, die jeder Mensch aus der eigenen Lebensgeschichte mitbringt. Manchmal bedarf es erst ein Identifizieren dieser Anteile, möglicherweise auch ein gemeinsames Betrauern oder einen Abschied, um die eigene Handlungsfähigkeit wiederzufinden. Ich unterstütze Sie dabei, sich selber in ihrem Gewordensein zu verstehen und anzunehmen – und die Unterschiede zwischen alten Beziehungserfahrungen und Ihrer gegenwärtigen Situation herauszuarbeiten.
Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf dem Gespräch. Darüber hinaus greife ich auf ein vielseitiges Repertoire an erlebnisorientierten Methoden, unter anderem das Psychodrama, zurück. Im Vordergrund steht für mich immer das Verständnis Ihrer individuellen Lebenssituation und ein emotional sicherer Rahmen, in dem Sie sich mit Ihren Anliegen aufgehoben fühlen.