Ich bin Clarissa, Gestalttherapeutin und B.Sc. Psychologie. In meiner Arbeit bin ich eher ruhig und klar als laut, eher warm beobachtend als drängend – und ich arbeite mit einer klaren, präsenten Haltung, die auch schwierige oder ambivalente Prozesse mittragen kann.
Menschen beschreiben oft, dass sie sich in meiner Begleitung gesehen und gehalten fühlen, ohne bewertet zu werden. Mir ist wichtig, nicht zu interpretieren oder zu beschleunigen, sondern Raum zu halten, in dem sich etwas zeigen darf – auch das, was noch nicht geordnet oder benennbar ist.
Ich arbeite nicht mit einer „richtigen Richtung“, sondern mit dem, was sich im Kontakt zeigt. Das bedeutet auch: manchmal entsteht Stille, manchmal Reibung, manchmal Klarheit erst nach und nach. Ich halte diesen Prozess, ohne ihn vorwegzunehmen. So entstehen in den Sitzungen eigene Erfahrungen der KlientInnen.
Was mich in meiner Arbeit leitet, ist weniger ein Konzept als eine Haltung: aufmerksam bleiben, nicht übergehen, nicht vorschnell schließen. Den Menschen mit Respekt, mit Wertschätzung und mit Menschlichkeit zu begleiten.
Vielleicht kennst du Phasen, in denen innerlich vieles festgefahren wirkt – als würdest du dich selbst nicht mehr richtig spüren oder in wiederkehrenden Mustern feststecken, besonders in Beziehungen, im Alltag oder im Umgang mit dir selbst.
Ich begleite Menschen in solchen Prozessen mit einem körper- und beziehungsorientierten Ansatz auf Grundlage der Gestalttherapie. Im Mittelpunkt steht dabei nicht „schnelle Veränderung“, sondern das bewusste Wahrnehmen dessen, was gerade da ist – im Denken, im Fühlen und im Körper.
Viele Themen, mit denen Menschen zu mir kommen, zeigen sich als wiederkehrende innere oder äußere Muster: Überforderung, Rückzug, Anspannung, Selbstkritik oder das Gefühl, „immer wieder gleich zu reagieren, obwohl man es anders möchte“. Diese Reaktionen verstehe ich als sinnvolle Schutz- und Anpassungsstrategien.
In unserer Zusammenarbeit entsteht ein Raum, in dem diese Muster zunächst ohne Druck angeschaut werden können. Durch achtsames Erforschen im Gespräch, über Körperwahrnehmung oder kleine erlebnisorientierte Experimente können neue Erfahrungen möglich werden – oft sehr konkret im Hier und Jetzt.
Ich arbeite dabei traumasensibel und orientiere mich an deinem Tempo. Sicherheit und Freiwilligkeit stehen im Vordergrund. Nichts muss „gekonnt“ oder sofort verändert werden.
Mir ist wichtig, dass du dich ernst genommen fühlst – mit allem, was da ist. Auch Humor, Leichtigkeit und Menschlichkeit haben ihren Platz, selbst wenn es um schwierige Themen geht.
Typische Themen, mit denen Menschen zu mir kommen, sind zum Beispiel:
Gestalttherapie bietet dafür einen Rahmen, in dem Erleben wieder zusammenhängender und verständlicher werden kann. Veränderung entsteht dabei oft nicht durch „Machen“, sondern durch ein tieferes Verstehen und Erfahren.
Wenn du dich darin wiedererkennst, kannst du gerne Kontakt aufnehmen für ein erstes Gespräch. Gemeinsam schauen wir, ob meine Arbeitsweise für dein Anliegen passend ist.