Die Erfahrung von sicherer Bindung und Kontakt in unseren ersten Lebensjahren ermöglicht es, dass wir uns so, wie wir sind, richtig fühlen. Haben wir dies nicht oder nicht hinreichend erfahren, haben wir als Erwachsene oft das Gefühl, irgendwie "falsch" und "nicht genug" zu sein. Wir haben das Gefühl, ständig etwas tun zu müssen und nicht zur Ruhe kommen zu können, haben Schwierigkeiten, gelingende Beziehungen zu gestalten oder fühlen uns allein und abgeschnitten von uns selbst und vom Leben.
Wie können wir uns sicher, lebendig und verbunden fühlen?
Ich arbeite prozessorientiert, körperorientiert und bindungsorientiert. Das bedeutet, dass ich dich ganzheitlich darin unterstütze, in Verbindung zu dir selbst, zu deinem Körper und deinen Bedürfnissen zu kommen, dich auf einer tieferen Ebene zu verstehen und liebevoller im Umgang mit dir selbst zu werden.
In einem sicheren Raum biete ich dir eine traumasensible Begleitung an, in der wir den Blick nicht primär auf das richten, was passiert ist, sondern darauf, was im Zuge deiner Erfahrungen im Inneren möglicherweise nicht entstehen konnte - etwa ein stabiles Selbstgefühl, ein sicheres Bindungserleben oder die Fähigkeit zur Selbstregulation. Gemeinsam erkunden wir offen und ganzheitlich deine inneren Muster und sind präsent für all das, was im Hier und Jetzt in unserer Begegnung in dir auftaucht. Dein persönliches Anliegen, deine Autonomie und dein inneres Wissen leiten uns in diesem Prozess.
Weiterhin arbeite ich nach dem Ansatz des (Embodied) Internal Family System (IFS) nach Richard Schwartz. Dieser Ansatz bietet uns einen wirksamen und achtsamen Zugang zu inneren Anteilen, die Verletzungen tragen oder vor weiteren Verletzungen schützen, und ermöglicht uns, deren Absichten und Bedürfnisse zu verstehen – nicht nur auf kognitiver, sondern auch auf körperlicher Ebene. Dabei berücksichtigen wir die (Rück-)Verbindung von Wahrnehmung, Gedanken, Gefühlen und Handeln mit deinem Körper.