Wertschätzung, Transparenz und Augenhöhe bilden die Grundlage meiner Arbeit. Sie sind willkommen mit Allem, was Sie mitbringen.
Mein Name ist Emel Coban- Kraus, ich bin türkisch-ostwestfälische Berlinerin, Traumatherapeutin mit eigenem grossen (mittlerweile nicht mehr ganz so schwerem) Rucksack, voller Dinge, die ich nie wollte. Ich glaube daran, dass wir alle eine unzerstörbare lebensbejahende Kraft und Lebensfreude in uns tragen, die uns immer wieder auffordert, sie rauszulassen und auszuleben. Egal, wie schwer die Last ist, wie dunkel der Weg ist, wie gross der Haufen *** ist, durch den wir waten müssen. Wenn Sie möchten, bin ich Ihre Begleiterin auf Ihrem ganz persönlichen, inneren und äusseren Weg zur Entdeckung Ihrer strahlenden Kraft, Lebensfreude und Unzerstörbarkeit.
Reden allein reicht nicht. Und nicht darüber reden macht es nur schlimmer. Aus den eigenen Erfahrungen heraus, habe ich mir die Freiheit genommen, die Therapieansätze zu lernen, die ich mir auf meinem Weg gewünscht hätte. Dem Hypnosystemischen Ansatz bin ich sehr verbunden. Er betrachtet den Menschen nicht als isoliertes Einzelwesen und bezieht deshalb auch das Umfeld immer in die Betrachtungen ein. Im Therapiegespräch nutzt der Hypnosystemische Ansatz natürliche Trancevorgänge im Gespräch, um Selbstwirksamkeit und Ressourcen zu stärken. Hier geht es darum, aus der Negativspirale herauszukommen und eine Positivspirale zu kommen, in der eigene Stärken und Handlungsmöglichkeiten gesehen und gefühlt werden.
Durch die Enaktive Traumatherapie, die für die Behandlung von chronischen traumabezogenen Dissoziationen entwickelt wurde, durfte ich ein anderes Verständnis für Menschen und ihre Handlungen entwickeln. Enaktive Traumatherapie ist mitfühlend, zugewandt und verständnisvoll dem "System Mensch in seiner Umwelt" und seinen jeweiligen Handlungen gegenüber, die als Lösungsversuche gesehen werden. TIST (Trauma Informed Stabilization Treatment), von Janina Fisher entwickelt, ist eine weitere meiner Methoden. Bei TIST werden die sich widersprechenden inneren Zustände als unterschiedliche Teile vom Selbst (Anteile) benannt, die jeweils eigene Ängste und Bedürfnisse haben. Durch die achtsame Wahrnehmung dieser Zustände über Körpersignale und Emotionen entsteht Kontakt zu diesen Anteilen. Durch Mitfühlendes erforschen dieser Zustände werden Verständnis und Mitgefühl für die Anteile und für sich Selbst entwickelt. Dieses Verständnis und Mitgefühl ermöglichen einen anderen Blick auf Symptome und unterstützen die Entwicklung von innerer Sicherheit und Stabilität.
Traumsensitives Yoga (TCTSY) ist eine rein körpertherapeutische Methode, die ich im Einzelsetting und in der Gruppe anbiete. Hierbei geht es um die Wahrnehmung der inneren körperlichen Vorgänge während des Übens. Es wird ausschließlich traumasensitiver Yoga geübt und nicht über das Trauma geredet. TCTSY wurde von David Emerson und Bessel van der Kolk entwickelt, und ist die bislang einzige evidenzbasierte und wissenschaftlich validierte Behandlungsmethode bei PTBS und K-PTBS, die inzwischen durch mehrere andere Studien und Meta-Analysen bestätigt wurde.
Darüberhinaus biete ich Begleitung für Menschen, die keine Therapie machen möchten, aber an der Stärkung ihrer Resilienz interessiert sind, oder sich wünschen ihre inneren Stärken kennenlernen bzw. körperlich wahrzunehmen. Das Wissen und Spüren und auch in die verkörperte Form der eigenen inneren Stärke zu gehen kann ein nachhaltiges Gefühl der eigenen Stärke und Kompetenz erwecken, das in stressigen Zeiten ein guter Schutzschild sein kann. Was immer Ihr Anliegen ist, Sie sind willkommen, mit Allem, was Sie mitbringen.
Seit Herbst 2018 in privater Praxisgemeinschaft in Charlottenburg tätig. Ich arbeite sowohl mit Gesprächs- als auch mit körpertherapeutischen Methoden wie Yoga, Qi Gong, Zapchen und Embodiment Methoden. Mitunter können Aufstellungen von bestimmten Themen sehr hilfreich sein.
Wahrnehmung der inneren körperlichen Vorgänge ist ein Kernelement meiner Arbeit mit Menschen, die traumatische Erfahrungen machen mussten.
Darüberhinaus durfte ich viel Erfahrung sammeln durch meine ehrenamtliche Tätigkeit im Bereich traumasensitives Yoga für geflüchtete Frauen aus Syrien, Opfern von Cyberstalking und Frauen im offenen Vollzug.
Traumatherapie Aus- und Weiterbildungen (Auswahl)
2024-2025 -Enaktive Traumatherapie bei Ellert Nijenhuis -Behandlungen von Menschen mit komplexen dissoziativen Störungen (bei Suzette Boon)
2022-2023 -TIST (Trauma Informed Stabilization Treatment bei Janina Fisher) -Prä- und non-verbale Enactments und andere implizite Formen der Kommunikation (bei Kathy Steele) -EMDR & Hypnotherapie bei Traumafolgestörungen -Clean Language -Clean Space -Trauma und Sexualität bei Melanie Büttner
2022 -Neuroaffektive Meditation in der Psychotherapie (bei Marianne Bentzen) -Traumasensitive Achtsamkeit - Achtsamkeit und Meditation für Menschen mit Trauma sicher machen (bei David Treleaven)
2021 -Angewandte Polyvagal Theorie im therapeutischen Yoga (Arielle Schwartz, Deb Dana, Stephen Porges))
2018-2019 -TCTSY (Trauma Center Trauma Sensitives Yoga bei David Emerson)) -Training Therapeutische Gong Anwendung
2018 -Accessible Yoga Training (Barrierefreies Yoga bei Jivan Heyman) -Yoga und Trauma
2015-2018 -Enaktive, Ressourcenorientierte Traumatherapie bei Vera Dreher -Komplexe Traumafolgestörungen -Interventionstechniken bei Traumafolgestörungen -Integrationsarbeit bei Traumafolgestörungen -Coaching und Persönlichkeitsentwicklung -Arbeit mit Aufstellungen
2015 -Zulassung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie