In meiner psychotherapeutischen Arbeit steht das achtsame Verstehen innerer Prozesse im Mittelpunkt. Ich arbeite mit Menschen, die sich selbst besser kennenlernen, festgefahrene Muster lösen oder einen stimmigeren Umgang mit sich und ihren Beziehungen entwickeln möchten. Dabei ist mir wichtig, sowohl aktuelle Belastungen als auch biografische Prägungen in den Blick zu nehmen.
Mein Arbeiten ist integrativ und verbindet humanistische, tiefenpsychologische und körperorientierte Ansätze. Ich gehe davon aus, dass psychisches Erleben nicht nur im Denken, sondern ebenso im Fühlen und im Körper verankert ist. Deshalb arbeite ich nicht ausschließlich gesprächsbasiert, sondern beziehe – wo sinnvoll – Körperwahrnehmung, Atem, innere Bilder und emotionale Resonanzen mit ein.
Die therapeutische Beziehung verstehe ich als tragenden Rahmen des Prozesses. Ich arbeite transparent, zugewandt und auf Augenhöhe. Ein sicherer Raum entsteht für mich dort, wo Gefühle, Ambivalenzen und auch Unsicherheiten Platz haben dürfen, ohne bewertet zu werden. Veränderung entwickelt sich aus diesem sicheren Kontakt heraus.
Meine körpertherapeutische Erfahrung als Yogalehrerin und Thai-Yoga-Massage-Behandlerin beeinflusst mein therapeutisches Verständnis, ohne Methoden unreflektiert zu übertragen. Sie schärft meinen Blick für Spannungszustände, Regulationsfähigkeit und die Verbindung zwischen innerem Erleben und körperlichem Ausdruck. Diese Perspektive ermöglicht es, auch jenseits von Sprache Zugänge zu inneren Themen zu finden.
Ich arbeite sowohl stabilisierend als auch vertiefend. Je nach Anliegen unterstütze ich dabei, innere Klarheit zu gewinnen, emotionale Prozesse zu regulieren oder unbewusste Dynamiken schrittweise bewusst zu machen. Ressourcen, Selbstwirksamkeit und Eigenverantwortung spielen dabei eine zentrale Rolle.
Psychotherapie verstehe ich als lebendigen Prozess, der nicht auf schnelle Lösungen abzielt, sondern auf nachhaltige Veränderung. Mein Ziel ist es, Menschen darin zu unterstützen, sich selbst mit mehr Verständnis, Mitgefühl und innerer Verbundenheit zu begegnen.