"Probleme entstehen, wenn Menschen versuchen, etwas zu lösen, das sie gar nicht als Problem geschaffen haben." - Steve de Shazer
Ich bin in vier Kulturen aufgewachsen – das war oft bereichernd, manchmal herausfordernd. Gerade das Ankommen in der deutschen Gesellschaft hat mich geprägt und mein tiefes Interesse an rassismuskritischer Psychologie/ Psychotherapie geweckt. Heute begleite ich Menschen, besonders Menschen mit Migrationsgeschichte, die sich in mehreren (meist westlichen) kulturellen Welten bewegen. Mein Weg begann mit einem Interesse an der Humanmedizin, doch mein Herz schlug für das Erleben und Verhalten des Menschen – deshalb habe ich Psychologie studiert. Heute verbinde ich beides: Ich arbeite psychosomatisch, mit Fokus auf chronische Erkrankungen und psychischem Erleben, und bringe meine langjährige Erfahrung in der (interkulturellen-) Familien-, Paar-, Jugend- und Erwachsenentherapie ein.
In der Therapie geht es nicht darum, dich zu "reparieren" - sondern dich dabei zu begleiten, deine eigenen Lösungen zu entdecken. Du bringst bereits viel mit. Ich unterstütze dich, es zu sehen, zu verstehen und zu nutzen.
Ich begleite Menschen mit unterschiedlichsten Lebenswegen in herausfordernden Zeiten – mit einem offenen Blick für kulturelle Vielfalt, persönliche Geschichte und Beziehungserleben.
Ich arbeite mit systemischen und psychodynamischen Verfahren. Dabei verbinde ich das Verstehen innerer seelischer Prozesse mit dem Blick auf das soziale Umfeld, Beziehungsmuster und vorhandene Ressourcen.
Meine Schwerpunkte:
Transkulturelle & indigene Psychologie
Kulturen prägen, wie wir fühlen, denken und heilen. Ich arbeite kulturübergreifend, mit Achtsamkeit für Migrationserfahrungen, kulturelle Identität, Mehrsprachigkeit und indigene Perspektiven.
Familien-, Paar- & Elterntherapie
Beziehungen sind komplex – ob in Partnerschaft, Familie oder Elternschaft. Gemeinsam suchen wir neue Wege für Verbindung, Klarheit und gegenseitiges Verstehen.
Traumatherapie (auch bei Flucht, Gewalt und Marginalisierungserfahrungen)
Ich begleite Menschen mit Erfahrungen von Krieg, Vertreibung, Missbrauch oder struktureller Ausgrenzung. Im Mittelpunkt stehen Sicherheit, Stabilisierung und ein würdevoller Umgang mit dem Erlebten.
Mir ist wichtig:
Ein therapeutischer Raum, der Halt gibt – offen, achtsam und frei von Vorurteilen. Ich arbeite traumasensibel, diskriminierungskritisch und mit Respekt für Ihre Lebensrealität.
Meine Praxis beruht auf ethischen Grundsätzen, zu denen regelmäßige Supervision, Selbstreflexion und kontinuierliches Lernen gehören.
Ich heiße Menschen aller Geschlechter, Identitäten und Hintergründe willkommen.
Die Behandlungssprache wird vermehrt auf Deutsch und Englisch stattfinden, wobei auch Arabisch und Rumänisch gesprochen werden kann, wenn es zu Schwierigkeiten bei der Vermittlung von Gedankengängen kommt.
Aktuell biete ich Hybrid-Therapie an, d. H. dass es alle zwei bis drei Wochen zu einem persönlichen Treffen kommt und in der Zwischenzeit Online-Therapie angeboten wird. Auf Usedom biete ich zudem wöchentliche Möglichkeit zu persönlichen Treffen an.
Bei Bedarf biete ich eine gestaffelte Bezahlung an, wobei die erste Sitzung vor Absprache der Staffelung, 80 Euro beträgt.
Aktuell tätig als Psychologin in Psychosomatischer Rehabilitationsklinik
Schmerzpsychotherapie
Interkulturelle Kinder,- Jugend und Familienhilfe sowie psychologische Einzelfallhilfe
Alternative Schmerztherapie nach traditioneller chinesischer Medizin
Psychologische Psychotherapeutin i. A. Systemische Therapie
Weiterbildung in Gruppen- und Traumatherapie (n. Luise Redemann sowie EMDR)
Weiterbildung Hypnotherapie
Heilpraktikerin für Psychotherapie
Masterabschluss in Psychoanalyse
Psychosomatische Psychotherapie / Medizin