Ich komme aus einer Künstlerfamilie – Kreativität, Ausdruck und Neugier auf das Leben begleiten mich seit früher Kindheit. Mein Weg hat mich irgendwann zur Psychologie geführt. Im Studium in Klagenfurt lag der Schwerpunkt auf psychodynamischen Verfahren – dort habe ich mein geistiges Zuhause gefunden: ein tiefes Interesse an unbewussten Prozessen, Beziehungsmustern und innerer Entwicklung. Gleichzeitig blieb meine kreative Ader lebendig. Ich liebe erlebnisorientierte Methoden, das Spüren, Erleben, Ausprobieren. Besonders in der Arbeit mit Paaren und Gruppen begeistert mich, wie durch echte Begegnung Veränderung möglich wird – wenn Menschen nicht nur reden, sondern sich wirklich zeigen. Ich glaube, dass wir uns alle nach Verbindung sehnen – und dass es oft unsere inneren Geschichten sind, die uns davon trennen. Wie kraftvoll wäre es, wenn wir lernen könnten, über unsere Narrative hinaus zu wachsen und einander neu zu begegnen? Diesen Raum immerwieder selbst zu erleben anhand von Selbsterfahrung, aber auch selber diesen Raum für Andere zu gestalten, ist die große Leidenschaft, die mich in meinem Beruf antreibt.
In meiner Arbeit verbinde ich systemisches Denken mit einem emotionsfokussierten Ansatz, sowohl in der Einzelberatung als auch in der Paartherapie. Ich glaube, dass Emotionen – wenn sie gesehen und verstanden werden – kraftvolle Wegweiser für Veränderung sein können. Deshalb stehen emotionale Tiefe, Präsenz und ein geschützter Raum im Mittelpunkt meines therapeutischen Handelns.
Ich arbeite traumasensibel und achtsamkeitsbasiert, weil Heilung Zeit, Sicherheit und die Verbindung zum eigenen Körper braucht. Je nach Anliegen integriere ich zudem Schemaarbeit, innere Anteile, imaginative Aufstellungen oder achtsamkeitsorientierte Methoden.