Ich arbeite systemisch. Das bedeutet: Ich schaue nicht nur auf einzelne Symptome oder Schwierigkeiten, sondern auf die Zusammenhänge, in denen sie entstehen. Beziehungen, Erfahrungen und aktuelle Lebensumstände spielen dabei eine zentrale Rolle.
Mich interessiert, was sich wiederholt. Welche Muster sich zeigen im Denken, Fühlen oder im Kontakt mit anderen. Wo entstehen immer wieder ähnliche Konflikte oder Reaktionen, die sich schwer verändern lassen?
Gemeinsam versuchen wir, diese Dynamiken besser zu verstehen, Nicht, um Schuld zu finden, sondern um sichtbar zu machen, was oft unbewusst wirkt. Häufig haben Verhaltensweisen oder innere Reaktionen einmal einen nachvollziehbaren Grund gehabt. Sie waren sinnvoll, vielleicht sogar notwendig. Im heutigen Leben können sie jedoch hinderlich geworden sein.
Ich unterstütze dabei, die Zusammenhänge einzuordnen und neue Perspektiven zu entwickeln. Dabei arbeite ich ressourcenorientiert und, wenn es passt, auch gern mit analogen Methoden, wie mit Aufstellungselementen oder die Arbeit mit inneren Anteilen.
In der gemeinsamen Arbeit entstehen Schritt für Schritt neue Erfahrungen. Dinge können anders ausprobiert werden: Gefühle klarer wahrnehmen und ausdrücken, Grenzen setzen, alte Muster unterbrechen oder neue Formen von Nähe und Distanz gestalten.
Mir ist wichtig, dass Therapie kein starres Vorgehen ist. Ich arbeite nicht nach einem festen Schema, sondern orientiere mich an dem, was Sie oder Ihr als passend und hilfreich erlebt. Meine Rolle ist es Impulse zu geben, Zusammenhänge anzubieten und einen Raum zu schaffen, in dem Entwicklung möglich wird.
Ich gehe davon aus, dass jeder Mensch die Fähigkeit zur Veränderung in sich trägt. Manchmal braucht es einen geschützten Raum, um Zugang dazu wiederzufinden.