Über mich
Mein Name ist Marcel Debo. Ich habe Psychologie (M.Sc.) mit dem Schwerpunkt Klinische Psychologie studiert und befinde mich in der Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten im Richtlinienverfahren Systemische Therapie. Zusätzlich habe ich die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde im Bereich Psychotherapie erworben.
Der Weg in die Psychologie war für mich eine bewusste Entscheidung. Mich hat schon früh fasziniert, wie Menschen mit Belastungen umgehen, welche Erfahrungen sie prägen und warum manche blockiert wirken, während andere wieder neue Kraft finden. Dieses Interesse hat mich zuerst ins Studium geführt, dann in die Praxis und schließlich in die psychotherapeutische Ausbildung.
Während meines Studiums konnte ich sowohl wissenschaftliches Wissen als auch erste praktische Erfahrungen sammeln. Danach habe ich in unterschiedlichen klinischen und psychotherapeutischen Kontexten gearbeitet und gesehen, wie vielfältig psychische Belastungen sein können – und wie wichtig es ist, die passende Unterstützung zu bekommen.
Die Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten ist für mich der nächste Schritt, mein Wissen zu vertiefen und meine Haltung weiterzuentwickeln. Sie ermöglicht mir, Menschen langfristiger zu begleiten, Strukturen zu erkennen und auch komplexere psychische Probleme differenziert zu verstehen.
Für mich ist die Arbeit mit Menschen mehr als ein Beruf – es ist eine Aufgabe, die Respekt und Verantwortung erfordert. Menschen teilen im Gespräch oft sehr persönliche Anteile ihrer Geschichte. Diese Offenheit ernst zu nehmen und sicher zu halten, ist für mich zentral.
Auch persönliche Erfahrungen haben mich geprägt: Psychische Belastungen sind nicht abstrakt, sondern betreffen das konkrete Leben. Dieses Verständnis begleitet mich in meiner Arbeit mit jedem Menschen, der zu mir kommt.
In meiner Arbeit orientiere ich mich an der Systemischen Therapie. Dieser Ansatz geht davon aus, dass Probleme nie isoliert entstehen, sondern immer im Zusammenhang mit Beziehungen, Erfahrungen und inneren Mustern stehen. Das bedeutet: Wir schauen nicht nur auf Symptome, sondern auf die Geschichte dahinter und auf die Dynamiken, die sie aufrechterhalten.
Systemisch zu arbeiten heißt für mich auch, die Ressourcen und Stärken in den Mittelpunkt zu stellen. Viele Menschen erleben in Krisen vor allem das, was nicht funktioniert. Oft geraten dabei die Fähigkeiten aus dem Blick, die schon da sind. Ich möchte dir helfen, wieder Zugang zu diesen Stärken zu finden – als Grundlage für Veränderung.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil meines Stils ist die lösungsfokussierte Haltung. Wir verbringen nicht endlos Zeit damit, Probleme immer wieder durchzusprechen, sondern suchen nach Wegen, die im Alltag umsetzbar sind. Dabei geht es nicht um schnelle „Rezepte“, sondern um kleine Schritte, die dir helfen, Stabilität zurückzugewinnen und neue Perspektiven zu entwickeln.
In unseren Gesprächen geht es nicht darum, Bewertungen abzugeben oder Etiketten zu vergeben, sondern einen Raum zu schaffen, in dem du dich ernst genommen fühlst. Manche Menschen brauchen zunächst einen geschützten Ort, um überhaupt aussprechen zu können, was sie bewegt. Andere suchen gezielt nach Impulsen und neuen Sichtweisen. Beides hat Platz.
Mir ist wichtig, dass Therapie verständlich bleibt. Deshalb arbeite ich transparent: Ich erkläre, warum wir etwas tun, und wir entscheiden gemeinsam, welche Schritte sinnvoll sind. So bleibst du selbstbestimmt und wir können uns darauf konzentrieren, was dich wirklich weiterbringt.
Mein Stil lässt sich also in drei Punkten zusammenfassen:
Systemisch: Wir betrachten dein Anliegen im Zusammenhang und erkennen Muster.
Ressourcenorientiert: Wir stärken, was in dir schon vorhanden ist.
Lösungsfokussiert: Wir entwickeln konkrete Schritte, die sich im Alltag umsetzen lassen.