Ich bin u.a. mit Körper- und Achtsamkeits-basierten Ansätzen vertraut, welche neben dem psychodynamischen Arbeiten in meine Arbeit einfließen. Letzteres zeichnet sich durch folgende wichtige Eckpfeiler aus:
Die Arbeit mit dem Unbewussten: wir gehen davon aus, dass unbewusste innerpsychische Konflikte (z.B. der Wunsch nach Nähe vs. Angst vor Nähe) Spannung und unangenehme Emotionen verursachen, welche wir vermeiden/ abwehren. Psychische und psychosomatische (körperliche) Symptome sind sinnvolle, logische Versuche, den inneren Konflikt zu lösen bzw. damit umzugehen. Schaffen wir es, einen Zugang zu den unbwussten Konflikten zu erlangen, d.h. sie bewusst werden zu lassen, können wir andere, gesündere Lösungen finden, wodurch das Symtpom überflüssig wird. Ein Teil dieser Bewusstmachung findet z.B. über die Nutzung der aktuellen therapeutischen Beziehung statt: die Beziehungsmuster, die wir in unserem Aufwachsen erlernt haben, schlagen sich in all unseren Interaktionen nieder, auch in der Therapie. Das kann uns wertvolle Rückschlüsse auf Schwierigkeiten in anderen Beziehungen ermöglichen.
Mit diesen theoretischen Überlegungen im Hintergrund arbeite ich v.a. prozessorientiert (was geschieht im Hier & Jetzt) und emotionsfokussiert, d.h. ich unterstütze dich dabei, zu fühlen, was lange unterdrückt ist, und diese Gefühle auszuhalten. Dabei helfen u.a. körperorientierte Methoden.