Ich habe Psychologie studiert und befinde mich nun im vierten Jahr meiner Ausbildung zur psychologischen Psychotherapie (tiefenpsychologisch fundiert).
Aufgrund persönlicher biografischer Erfahrungen und meiner angeborenen Neugier habe ich mich nach meinem Abitur auf die Suche nach "anderen" Antworten begeben. Ich war lange auf Reisen in Südamerika, habe dort die Vipassana Meditation und die syntropische Landwirtschaft kennengelernt - und viel mehr noch über Menschen, andere Kulturen und über mich selbst gelernt. Eine einjährige Gestalttherapie-Fortbildung half mir bei der Vertiefung meines Selbstverständnisses und beim Start in die therapeutische Rolle. Die Gestalttherapie begleitet mich in meiner Therapieausbildung weiter, da mein Ausbildungsinstitut eine humanistisch- integrative Haltung auszeichnet. Privat bin ich ein aktiver Mensch, mache gern Sport, gehe wandern, tanzen und engagiere mich in ökologischen/ sozialen Projekten. Spiritualität und Meditationspraxis sind wichtige tägliche Begleiter für mich geworden, welche mir immer wieder helfen, mit Herausforderungen umzugehen und Kraft für den Tag zu tanken.
Ich bin u.a. mit Körper- und Achtsamkeits-basierten Ansätzen vertraut, welche neben dem psychodynamischen Arbeiten in meine Arbeit einfließen. Letzteres zeichnet sich durch folgende wichtige Eckpfeiler aus: Die Arbeit mit dem Unbewussten: wir gehen davon aus, dass unbewusste innerpsychische Konflikte (z.B. der Wunsch nach Nähe vs. Angst vor Nähe) Spannung und unangenehme Emotionen verursachen, welche wir vermeiden/ abwehren. Psychische und psychosomatische (körperliche) Symptome sind sinnvolle, logische Versuche, den inneren Konflikt zu lösen bzw. damit umzugehen. Schaffen wir es, einen Zugang zu den unbwussten Konflikten zu erlangen, d.h. sie bewusst werden zu lassen, können wir andere, gesündere Lösungen finden, wodurch das Symtpom überflüssig wird. Ein Teil dieser Bewusstmachung findet z.B. über die Nutzung der aktuellen therapeutischen Beziehung statt: die Beziehungsmuster, die wir in unserem Aufwachsen erlernt haben, schlagen sich in all unseren Interaktionen nieder, auch in der Therapie. Das kann uns wertvolle Rückschlüsse auf Schwierigkeiten in anderen Beziehungen ermöglichen. Mit diesen theoretischen Überlegungen im Hintergrund arbeite ich v.a. prozessorientiert (was geschieht im Hier & Jetzt) und emotionsfokussiert, d.h. ich unterstütze dich dabei, zu fühlen, was lange unterdrückt ist, und diese Gefühle auszuhalten. Dabei helfen u.a. körperorientierte Methoden.
über 2 Jahre therapeutische Arbeit (einzel und Gruppen) in psychosomatischen Kliniken und einer psychiatrischen Tagesklinik. Aktuell ambulante psychotherapeutische Arbeit.
seit 2023: Approbationsausbildung in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie 2020: einjährige Fortbildung in Gestalttherapie 2015-2017: M.Sc. Klinische Psychologie, Neuro- und Rehabilitationswissenschaften 2011-2015: B.Sc. Psychologie