Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit Persönlichkeitsentwicklung und Psychotherapie und so habe ich in verschiedenen Bereichen Selbsterfahrung gesammelt. Neben meinem Masterabschluss in Motologie - mit Schwerpunkt Körperpsychotherapie - habe ich verschienede psychotherapeutische Aus- und Fortbildungen absolviert und arbeite in der OVID Clinic Berlin als Körperpsychotherapeut. Eine der wichtigsten Grundlagen für meine Arbeit ist die traumatherapeutische Methode NARM™-(NeuroAffective Realtional Model - Heilung von Entwicklungstraumatisierungen). Dabei ist es mir wichtig einen Rassismussensiblen sowie queer- & transfreundlichen Raum herzustellen.
Dabei fühle ich mich vor allem mit der humanistischen Grundhaltung verbunden. Die traditionelle Trennung von Körper und Geist empfinde ich als hinderlich sowie nicht mehr zeitgemäß im Angesicht der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse - deswegen betrachte ich Menschen als ganzheitliche Systeme.
Aufgewachsen bin ich in einem akademischen sowie finanziell sicheren Umfeld in Berlin und bin als weißer cis-Mann positioniert. Ich bewege mich gerne, mag es zu tanzen und manchmal zu singen und liebe es, das Leben in all seinen Facetten zu feiern - mal wild und mal ganz leise - am liebsten mit Freund:innen und lieben Menschen um mich herum. Natur und Stille sind zudem wichtige Erfahrungsräume für mich. Im Sommer bin ich gerne am Wasser, im Winter gerne im Schnee in den Bergen und gehe Skitouren.
Die Basis für meine Arbeit sind Neugier, Achtsamkeit und Vertrauen.
Achtsam mitbekommen, was von Moment zu Moment in uns passiert. Neugierig und offen für alles, was kommt. Vertrauen darin, dass wir alles, was wir für den jeweiligen Prozess brauchen, in uns tragen. Manchmal brauchen wir einfach ein Gegenüber, welches den Raum für uns hält, um uns wieder mit unserem Selbst zu verbinden. Das heißt, für mich geht es nicht darum, neue Strategien oder Tools zu lernen - vielmehr steht für mich im Vordergrund, innezuhalten und zu erforschen, was uns davon abhält, unsere natürliche Bewegung hin zu tiefem Kontakt mit uns, der Welt und unseren Wünschen zu erleben. Denn ich bin überzeugt, dass wirklich nachhaltige Lösungen für unsere Anliegen aus einem tiefen Kontakt zu uns selbst, bzw. aus uns selbst heraus entstehen.
Konkret heißt das, dass ich prozessorientiert arbeite - verankert im Hier und Jetzt. Ausgehend von dem Anliegen meines Gegenübers, unterstütze ich dabei, die eigenen Dynamiken zu erforschen und die eigene Wahrheit in Bezug auf das Anliegen zu finden. Ich verstehe mich also als Prozessbegleiter und nicht als Inhaltsexperte - denn ich kann niemals besser wissen, was richtig oder besser für mein Gegenüber ist. Dafür kann ich einen Raum zur Verfügung stellen, indem jede:r seine eigene Wahrheit finden kann.