Ich lade dich/Sie ein, gemeinsam mit mir an dem zu arbeiten, was psychisches Leid oder Unzufriedenheit verursacht und aufrechterhält. Dabei verstehe ich Beratung/Therapie als einen Entwicklungsraum für Selbstverbindung, Aufrichtung und manchmal auch für Umwege.
Es geht um das, was dich/Sie bewegt, herausfordert, festhält oder überfordert und darum, neue Perspektiven, Handlungsräume und Kraftquellen zu entdecken.
Eine unterstützende Begleitung kann Lebensfreude, Lebendigkeit und Energie zurückzuholen, aber nicht im Tempo der Selbstoptimierung.
Ich denke: Entwicklung braucht manchmal Mut und Aktivität und manchmal das genaue Gegenteil: Stille, das Aushalten von Nicht-Wissen, ein bewusster Schritt zurück. Mein Hintergrund in Stressbewältigung und Burn-out-Prävention hilft mir dabei, achtsam mit Ressourcen umzugehen, sowohl mit deinen/Ihren als auch mit meinen eigenen.
In meiner Arbeit ist mir ein ganzheitlicher, gesellschaftlicher Blick auf Gesundheit wichtig. Wohlbefinden hängt nicht nur von inneren oder körperlichen Faktoren ab, sondern auch von äußeren Lebensbedingungen: von Arbeit oder Arbeitslosigkeit, von Armut, Diskriminierungserfahrungen oder struktureller Gewalt. Ich arbeite mit dem Bewusstsein, dass psychisches Erleben immer auch von gesellschaftlichen Machtverhältnissen mitgeprägt wird und dass beides Raum braucht in der therapeutischen Begleitung.
Ich arbeite gerne mit kreativen, körper- und erlebnisorientierten Methoden. Ich lerne dabei immer wieder, meiner Intuition mehr Raum zu geben und im therapeutischen Prozess nicht vorschnell mit Antworten zu reagieren, sondern die richtigen Fragen zu stellen. Mir ist wichtig, als authentischer und begrenzter Mensch sichtbar zu sein: nicht als allwissende Expertin, sondern als nichtwissendes Gegenüber auf Augenhöhe.
Beziehung und Verbindung gehört für mich zur Grundlage jeder therapeutischen Arbeit. Sie kann in der Beratung oder Therapie eine gemeinsame Atmosphäre schaffen, die Sicherheit und Entwicklung zugleich ermöglicht.