In meiner Begleitung von Menschen berührt mich immer wieder, was geschehen kann, wenn dem, was gerade da ist, wirklich Raum gegeben wird. Ohne Drängen, ohne vorschnelle Lösungen – dafür mit Vertrauen in das eigene Tempo und in die innere Kompetenz meines Gegenübers.
In der gestalttherapeutischen Begleitung gehe ich davon aus, dass sich Beziehungsmuster aus der Vergangenheit im Hier und Jetzt aktualisieren und dadurch erfahrbar werden – auch in der therapeutischen Beziehung zwischen Klient:in und Begleiter:in. Dieses gemeinsame Hinschauen und Forschen im gegenwärtigen Kontakt eröffnet die Möglichkeit, vertraute Muster bewusst werden zu lassen und durch neue Erfahrungen im Hier und Jetzt schrittweise aus ihnen herauszuwachsen.
Mit dieser Haltung begleite ich als authentisches Gegenüber präsent, spürbar und zugleich professionell, raumhaltend sowie immer wieder auch humorvoll und liebevoll-konfrontierend. Mein therapeutisches Arbeiten ist gestalttherapeutisch geprägt und zugleich fundiert im wissenschaftlichen Denken der Psychologie. Beziehung, Kontakt und das unmittelbare Erleben im Hier-und-Jetzt stehen im Zentrum. Symptome verstehe ich dabei weniger als „Störung“, sondern als sinnvolle Ausdrucksformen innerer Konflikte, Schutzmechanismen oder nicht integrierter Erfahrungen, die verstanden und in einen lebendigen Zusammenhang gebracht werden wollen.
Ein wichtiger Teil meines eigenen Weges war und ist die Held:innenreise. Sie hat mich in einen tiefgehenden Transformationsprozess geführt – hin zu mehr Lebendigkeit, Selbstverantwortung, innerer Weite und der Bereitschaft, meine eigene Rolle im Miteinander immer wieder ehrlich zu hinterfragen. Durch das Leiten von Held:innenreisen, einer intensiven gestalttherapeutischen Selbsterfahrungswoche im Gruppensetting, bin ich mit der Begleitung tiefgreifender Veränderungsprozesse vertraut. Bei Interesse an den Held:innenreisen sprich mich gerne an; ich leite diese am Heldenweg Institut:
https://www.heldenweg.de