Ich bin 47 Jahre alt. Ich verfüge über mehr als 20 Jahre Berufserfahrung im Bereich Psychologie, davon die letzten 10 Jahre in eigener Praxis. Meine Schwerpunkte liegen in folgenden Bereichen: Beziehungsprobleme; Trennungen und Verluste; Angstzustände und Depressionen; psychosomatische Störungen; Selbsthass, geringes Selbstwertgefühl, häufige Scham- und Schuldgefühle, Angst vor dem Ausdrücken eigener Gefühle und Selbstaggression. Ich habe umfangreiche Erfahrung in der Begleitung von Frauen mit reproduktionsmedizinischen Problemen: Angst vor Schwangerschaft und Geburt, emotionale Instabilität während der Schwangerschaft und nach der Geburt, perinatale Fehlgeburten, Post-Abortion-Syndrom und Unfruchtbarkeit.
Ich arbeite mit einem Gestaltansatz. Ich kann von mir behaupten, dass ich als sehr einfühlsame und aufmerksame Psychologin die Prozesse meiner Klienten begleite und sie dort unterstütze, wo sie noch Schwierigkeiten haben. Ich kann sie sanft zu Veränderungen anstoßen, wenn sie bereit, aber noch zögern.
Ein Klient kommt mit Schwierigkeiten, Schmerzen, Leid oder vielleicht Verwirrung, Langeweile, dem Gefühl der Unmöglichkeit oder Verzweiflung zu mir. Wir beginnen dann gemeinsam, Schritt für Schritt, zu erforschen, was ihn in diesen Zustand geführt hat und wie seine Art, mit sich selbst, anderen und der Welt umzugehen, ihn nicht unterstützt, sondern ihn behindert, verkompliziert und seine Anpassung und Entwicklung hemmt. Dies ist eine Phase des Bewusstseins, des Verstehens: „Aha, das passiert mit mir und wie passiert es!“
Und dann interessiert es mich als Klient sehr, was er entdeckt: Stimmt er dem Status quo zu und akzeptiert er ihn, ist er vielleicht sogar stolz darauf? Oder empfindet er Traurigkeit, Groll, Wut, Empörung, Protest und sehnt sich nach Veränderung? Der Klient hat selbstverständlich das Recht, die Dinge so zu belassen, wie sie sind. Doch diesmal handelt es sich nicht um eine erzwungene Entscheidung, eine Entscheidung aufgrund der Unmöglichkeit einer anderen Vorgehensweise, sondern um eine bewusste Entscheidung, den Weg der Veränderung fortzusetzen. Gemeinsam erkunden wir dann Wege, Dinge anders anzugehen – Wege, die seinen Bedürfnissen und Interessen besser gerecht werden, Wege, die ihn nicht überfordern, sondern unterstützen, Wege, auf denen er beginnen kann, sein Leben zu leben und sein Potenzial zu entfalten – nicht „trotz“, sondern „dank“.
Ich lade Sie herzlich zur Therapie ein!