Ich litt zwanzig Jahre lang unter schweren Depressionen. Als Sohn einer deutschen Diplomatin und eines amerikanischen Priesters im Ruhestand wuchs ich in privilegierten, aber schwierigen Verhältnissen im Ausland auf. Irgendwie kam ich immer mit viel Mühe durch, erfüllte die Anforderungen, tat, was von mir erwartet wurde. Ich hatte immer wieder eine Menge therapeutischer, medizinischer und spiritueller Ansätze ausprobiert und bin sogar für einige Jahre in ein buddhistisches Zentrum gezogen. Mit nur wenig Erfolg. Ich begann mir wie ein hoffnungsloser Fall vorzukommen.
Eines Tages konnte ich mich einfach nicht mehr bewegen. Ich hatte keine Kraft mehr zu kämpfen und gab auf. Es führte kein Weg daran vorbei, mich der Möglichkeit zu stellen, dass ich vielleicht nie wieder arbeiten oder eine erfüllte Beziehung führen kann. Damit brach der innere Damm und ich ließ endlich die Gefühle zu, die ich unterdrückt hatte. Ich widmete mich in der Folge dem Erlernen ihrer körperlichen Verarbeitung, was ein viel leichteres, gereinigtes Gefühl hinterließ. Aber mir fehlte ein zusammenhängendes und umfassendes System. Dieses System fand ich in der Sedona-Methode.
Mit Hilfe der Methode lernte ich, meine "niedrigen" (D. Hawkins) Emotionen, Erinnerungen und Glaubenssätze systematisch zu transformieren. Das war zuweilen schmerzhaft. Aber letztlich gibt es keinen größeren Schmerz, als langsam zu verkümmern. Allmählich wurde ich fähig, mein Leben zu verändern, ohne zu kämpfen und zu drängen. Ich ging eine ehrliche und schöne Beziehung ein, Geld begann zu fließen, meine Gesundheit verbesserte sich, mein Freundeskreis erweiterte sich, neue Möglichkeiten taten sich auf. Das war kein Zufall. Durch die Veränderung meiner Emotionen änderte sich automatisch das Denken und Handeln.
Mittlerweile habe ich die Methode an etwa hundert Klienten weitergegeben, viele von Ihnen mit Therapieerfahrung. Die Erfolge sind sensationell.
Die Wurzel von Depression Depression kommt von lat. "deprimiere", herunterdrücken. Was "deprimiert" wird, sind schmerzhafte oder bedrohliche Gefühle, die wir nicht fühlen wollen. Es ist wirklich so einfach. Die Lösung besteht darin, die Emotionen freizulegen und zu lernen, wie man sie umwandeln kann, ohne impulsiv zu handeln. Das bringt eine Menge Mut und Lebenskraft.
Sei ein guter Junge In unserer Kindheit lernen wir oft auf subtile Weise, dass wir uns auf eine bestimmte Weise verhalten müssen, um von unseren Bezugspersonen akzeptiert oder sogar toleriert zu werden. Für ein Kind ist das Verlassenwerden eine Angst, die dem Tod gleichkommt, da es allein nicht überleben kann. Wenn wir ins junge Erwachsenenalter kommen, nutzen wir unser analytisches Gehirn, um zu erahnen, was andere wollen, und versuchen, ihnen das zu geben, damit unsere Bedürfnisse erfüllt werden und wir uns sicher fühlen können. Wir lernen, dass Konflikte etwas Schlechtes sind. Diese Programmierung, die früher sehr wichtig war, hilft Männern oft nicht mehr, wenn sie erwachsen werden. Manche steigen ins mittlere Angestelltentum auf, weil sie sich enorm anstrengen, um möglichst vielen Anforderungen gerecht zu werden, und brennen dabei oft aus. Im Privatleben, insbesondere bei der Partnersuche und in Beziehungen, beeinträchtigt dieser Ansatz das Selbstwertgefühl, Männer leben im Grunde in der Angst, ihre Partnerin zu enttäuschen, ihr Verstand rast, die sexuelle Polarität geht verloren, Konflikte werden auf Kosten der eigenen Bedürfnisse unterdrückt.
Die 1%-Regel (James Clear) Meine erfolgreichsten Kunden müssen sich zu täglichen kleinen Übungen verpflichten.Der Grund: Große Durchbrüche beruhen auf vielen kleinen Schritten. So wie der chinesische Bambus eine Zeit lang unmerklich Wurzeln schlägt, um dann in wenigen Tagen bis zu 10 Meter hoch aus dem Boden zu schießen. Wer den schnellen großen Sprung sucht, bleibt stecken.