Bindungstraumatherapie mit NARM® in Köln und online – beziehungsorientiert, körperbezogen und traumasensibel. Mit internationaler Erfahrung in Krisenkontexten.
Bindungs- oder Entwicklungstrauma entsteht nicht nur durch das, was Kindern aktiv angetan wurde, sondern auch durch das, was ihnen verwehrt blieb.
Es entsteht dann, wenn Kinder über längere Zeit hinweg nicht das bekommen, was sie brauchen, um sich gesund zu entwickeln und sicher zu fühlen – Kontakt, Einfühlung, Vertrauen, Autonomie und Liebe.
Heute zeigt es sich weniger durch Erinnerungen, sondern durch: Erschöpfung, Überforderung, Nähe-Stress, Rückzug. Anpassung. Wut. Leere. Beziehungsprobleme. Schlafstörungen. Selbstzweifel. Scham.
Das Neuroaffektive Beziehungsmodell (NARM™) ist eine psychotherapeutische Methode, die speziell auf die Behandlung von Bindungs- und Entwicklungstraumata ausgerichtet ist.
NARM passt gut, wenn...
Beziehungen für Dich schwierig und anstrengend sind
Du ständig angespannt und unruhig bist – oder Dich chronisch müde und erschöpft fühlst
Du oft denkst, nicht gut genug zu sein oder dass etwas mit Dir nicht stimmt
Du oft Schuldgefühle bekommst
Sehr schnell starke Angst hast, wütend wirst oder weinst
Du eine diffuse Unzufriedenheit, Gereiztheit oder Leere bemerkst, aber gar nicht weißt, was Du eigentlich möchtest
Du das Gefühl hast, immer stark sein oder funktionieren zu müssen
Ich interessiere mich dafür, was Du für dich möchtest und wir erkunden gemeinsam, was Dir innerlich in den Weg kommt – gedanklich, emotional und mit Körperwahrnehmung.
Auf diese Weise reden wir nicht nur über Deine Themen.
Du kannst Dich in der Begegnung auch unmittelbar anders erleben und neue Erfahrungen machen.
Gemeinsam finden wir heraus, wie Du Dir selbst und anderen Beziehungen anders begegnen kannst und dabei Entscheidungen triffst, die Deinen Wünschen entsprechen.
Warum ich diese Arbeit mache
Als ich in einer Traumaberatungsstelle für Geflüchtete in Köln zu arbeiten begann, erwartete ich vor allem Geschichten von Krieg und Flucht.
Was ich dann hörte, waren häufig Familiengeschichten.
Erfahrungen von Beschämung, emotionaler Unverfügbarkeit, Vernachlässigung oder Gewalt im Alltag.
„Trauma“ verorten wir oft im Spektakulären. Doch vieles von dem, was Menschen nachhaltig prägt, geschieht in nahen Beziehungen - still, wiederholt, unspektakulär.
Für die Entwicklung einer komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) geht es nicht allein darum, ob eine Erfahrung objektiv lebensbedrohlich war.
Es geht auch darum, ob wiederholte Erfahrungen die emotionale Sicherheit, das Selbstwertgefühl, die Bindungssicherheit und das Vertrauen in Beziehungen untergraben haben.**
Was Menschen dann verloren geht, ist: eine verlässliche innere Basis.
In diesen Begegnungen wurde mir klar: Es ist die Beziehung, in der Verletzungen entstehen - und es ist die Beziehung, in der neue Erfahrungen möglich werden.
Das ist das Wesen meiner Arbeit.
Meine internationale Erfahrung
Vor der Gründung meiner Praxis habe ich in Krisenregionen Menschen dabei unterstützt, Gewaltopfern traumasensibel zur Seite zu stehen – vor allem im Irak und in Afghanistan.
Besonders prägend war meine Arbeit während der Machtübernahme der Taliban im Jahr 2021. In einer Phase großer Unsicherheit leitete ich die psychologische Betreuung von Frauen, die untertauchen mussten und auf Evakuierung warteten.
Inmitten dieser Ausnahmesituation wurde mir etwas sehr klar: Es fällt mir leicht, auch in extrem belastenden Kontexten präsent zu bleiben, Halt zu geben und Orientierung zu bieten.
Diese Fähigkeit prägt meine Arbeit bis heute.
Ich verfüge über die staatliche Erlaubnis zur Ausübung der Psychotherapie (Heilpraktikerin für Psychotherapie) sowie mehr als 1000 Stunden Weiterbildung in traumasensiblen und integrativen Beratungs- und Therapieansätzen. Dazu gehören insbesondere das NeuroAffective Relational Model (NARM®) von Dr. Laurence Heller und die Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie (PITT) nach Prof. Dr. Luise Reddemann. Ergänzend bin ich qualifiziert in Traumaberatung, systemischem Coaching und Konfliktberatung. Mein Masterabschluss in Konfliktforschung bildet die Basis für mein tiefgehendes Verständnis innerer und zwischenmenschlicher Konflikte.